Der Meisterdieb Luther Whitney möchte, bevor er sich zur Ruhe setzt, einen letzten großen Coup landen. Sein Plan besteht darin, in die Villa des Multimillionärs Walter Sullivan einzubrechen und dessen Tresorraum leerzuräumen.
Alles scheint glatt zu laufen. Da taucht unerwartet Christy, die junge Gattin Sullivans, auf. Sie ist nicht alleine. In ihrer Begleitung befindet sich Alan Richmond, der Präsident der Vereinigten Staaten.
Luther beobachtet, wie sich das angetrunkene Liebespaar zu streiten beginnt. Die Auseinandersetzung wird immer heftiger und schließlich liegt Mrs. Sullivan tot am Boden.
An dem Mord beteiligt sind Bill Burton und Tim Collin, die persönlichen Secret-Service-Agenten des Präsidenten, sowie dessen effiziente Stabschefin Gloria Russel. In fieberhafter Eile beseitigt das Trio alle Spuren des Verbrechens. Derweil gelingt Luther Whitney unerkannt die Flucht.
Detective Seth Frank vom Morddezernat wird auf den heiklen Fall angesetzt. Schnell hat der erfahrene Kriminalbeamte die Zahl der Tatverdächtigen auf einen kleinen Personenkreis reduziert. Sein Hauptverdächtiger heißt Luther Whitney. Der Meistereinbrecher beschließt, das Land zu verlassen.
Doch als er bemerkt, dass er von Beauftragten des Weißen Hauses und einem Auftragskiller verfolgt wird, entschließt er sich, den Kampf gegen die übermachtigen Gegner aufzunehmen.
Erst recht, als Whitney erfährt, dass er als Augenzeuge beseitigt werden soll und seine Tochter Kate sich ebenfalls in höchster Gefahr befindet ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit "Absolute Power" knüpft Clint Eastwood nahtlos an seine große Action-Erfolge an.
TV Movie 11/1997: Neben Gene Hackman als kriminellem Präsidenten und Ed Harris als korrektem Bullen kann vor allem Clint Eastwood in diesem spannenden Thriller überzeugen. Souverän schlüpft er in die Rolle des gewieften Ganoven Whitney, der sich trotzig auf ein Duell mit dem mächtigsten Mann der Welt einläßt. Auch ohne die übliche Stunt- und Pyrotechnik-Show ist "Absolute Power" dank packender Story und intelligenter Dialoge kein Film für schwache Nerven.
film-dienst 10/1997: Die Kolportagegeschichte spekuliert mit vagen Ähnlichkeiten zu allgemein bekannten Washingtoner Ereignissen und sichert sich die Aufmerksamkeit des Publikums durch unbekümmerte sensationelle Übertreibung. In der kühlen, mehr an Personen als an Action interessierten Inszenierung verrät die garstige Story dennoch mehr über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft, als man zunächst vermuten sollte.
TV Spielfilm 11/1997: Ein Thriller alter Schule mit First-class-Besetzung. Ohne Hochpolitik-Attitüde wäre er noch besser.
Filmecho/Filmwoche: "Absolute Power" ist 2 Stunden lang absolutes Spannungskino.
TV Hören und Sehen 22/1997: Klassisch inszenierter Krimi mit ironischen Farbtupfern.
Cinema 06/1997: Absolute Clint: Zynischer 1-a-Thriller im Hitchcock-Stil.