Der kleine Unterschied

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der kleine Unterschied
Titel USA: Different For Girls
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-05-22
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: Jugendfilm



Szenenfoto Karl Foyle und Paul Prentice waren in den 70er Jahren Schulkameraden. Schon damals verband sie Freundschaft. Der kräftigere Paul beschützte den schmächtigen Karl.

Rund zwei Jahrzehnte später treffen sie sich zufällig wieder. Alles ist so wie damals - und doch ganz anders. Denn aus Karl ist nach einer Geschlechtsumwandlung inzwischen Kim geworden, eine unübersehbare Wandlung zur Rassefrau ist erfolgt. Sie hat nur noch ein Lebensziel: Ruhe.

Der Motorrad-Macho Paul aber ist der klassische Typ von Troublemaker. Die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der Freundschaft sind also denkbar ungünstig, zumal Paul ganz schön daran zu knabbern hat, dass Kim anders ist als die anderen.

Und auch Kim kommt mit dem Temperament Pauls nicht zurecht. Aber die Gefühle lassen sich auf Dauer nicht unterdrücken ...


SzenenfotoDarsteller: Rupert Graves (Paul Prentice), Steven Macintosh (Karl / Kim), Miriam Margolyes (Pamela), Saskia Reeves (Jean), Neil Dudgeon (Neil), Charlotte Coleman (Alison), Nisha K. Nayar (Angela), Lia Williams (Defence Solicitor), Ian Dury (Recovery Agent)

Regie: Richard Spence

Stab: • Produzenten: John Chapman für X-Pictures / BBC • Drehbuch: Tony Marchant • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Warbeck • Kamera: Sean van Hales • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Grenville Horner • Schnitt: David Gamble • Kostüme: Susannah Buxton • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: "Der kleine Unterschied" erzählt eine zarte wie skurrile Liebesgeschichte der hormonell verwirrenden Art. Britische Geschlechterkampf-Komödien wie "Mein wunderbarer Waschsalon" und "Sammy und Rosie tun es" standen Pate für den vierten Film von Regisseur Richard Spence.

Rhein-Zeitung 1997-05-22: Die skurrile britische Komödie über die Verwirrungen des Geschlechterkampfes erhielt nicht nur wegen der bestens aufgelegten Darsteller den Publikumspreis beim Festival in Montreal.

Szenenfotofilm-dienst 10/1997: Zäh entwickelte Komödie, die für die Problematik Transsexualität sensibilisieren möchte, jedoch voller Unwahrscheinlichkeiten und Rollenklischees steckt.

TV Spielfilm 11/1997: Ironische Liebesgeschichte voller Höhen und Tiefen zwischen ungleichen Partnern.

Cinema 05/1997: Transsexuellendrama, das an seiner Betroffenheit erstickt.

Bravo 20/1997: Skurrile Love-Story über eine Geschlechtsumwandlung.


SzenenfotoBemerkungen

Mit Ruper Graves, Steven Macintosh und Saskia Reeves hat Regisseur Richard Spence einige der schillerndsten Vertreter des jungen, mutigen englischen Kinos vor die Kamera geholt.

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