When We Were Kings

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: When We Were Kings (OmdU)
Titel USA: When We Were Kings
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-05-22
Laufzeit Kino: 87 Minuten
Kinoverleih D: PolyGram

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-12-01
Kaufkassette: 1997-12-01
Laufzeit Video: 81 Minuten
Anbieter: PolyGram


Szenenfoto Am 25. September 1974, im Kielwasser eines der größten politischen Skandale der US-Geschichte, dem schmachvollen Zusammenbruch der Nixon-Regierung, waren die USA für einen KO-Schlag bereit, der dem Land wieder den Status der stolzen, unbesiegbaren Nation einbringen sollte.

In dem kleinen Land Zaire, auf dem damals wenig beachteten Kontinent Afrika, zogen zwei US-Boxer die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich.

Einer von ihnen beflügelte die Phantasie einer ganzen Generation. Vier Tage vor dem "Rumble in the Jungle", wie der Kampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewichtsboxen zwischen dem Titelverteidiger George Foreman und seinem Herausforderer Muhammed Ali genannt wurde, gaben die Veranstalter eine Verzögerung bekannt.

Die nun folgenden sechs Wochen spannender "Wartezeit" gerieten zu einem nie dagewesenen Spektakel, das von der geheimnisvollen Mentalität des Landes, seiner Einwohner und den mitreißenden Rhythmen schwarzer Musiker wie James Brown, Sister Sledge und B. B. King getragen wurde.

Und während Muhammed Ali medienwirksam das Land bereiste und sich auf den Kampf vorbereitete, stellte sich unter der afro-amerikanischen US-Bevölkerung ein neues Selbstverständnis ein: Sie sahen ihre eigene Geschichte in den beiden Boxern widergespiegelt, die nach Afrika gekommen waren, um dort zu kämpfen.


SzenenfotoDarsteller: Muhammed Ali, George Foreman, Don King, James Brown, B. B. King, Mobutu Sese Seko, Spike Lee, Norman Mailer, George Plimpton, Thomas Hauser, Malik Bowens, Lloyd Price, Jazz Crusaders, Miriam Makeba

Regie: Leon Gast

Stab: • Produzenten: David Sonnenberg, Leon Gast, Taylor Hackford • Drehbuch: - • Vorlage: - • Musik: Diverse • Kamera: Maryse Alberti, Paul Goldsmith, Kevin Keating, Albert Maysles, Roderick Young • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Leon Gast, Taylor hackford, Jeffrey Levy-Hinte, Keith Robinson • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "When We Were Kings" ist eine dynamische, ungemein fesselnde Dokumentation über den wohl legendärsten und einflußreichsten Boxkampf der Geschichte, der auch ein neues schwarzes Selbstbewußtsein symbolisierte und definierte.

film-dienst 10/1997: In der brillanten Montage rückt das faszinierende Boxgefecht in den Hintergrund, und die Filmemacher arbeiten heraus, wie bedeutend dieser Kampf für die Entwicklung eines schwarzen afroamerikanischen Selbstbewußtseins war. Ferner wird der Ausnahmeathlet Ali gewürdigt, der sich als einer der ersten Sportler als Medienmensch darzustellen wußte und durch die mitreißende Musik des Films in die Nähe von Popstars gerückt wird.

TV Movie 11/1997: Ursprünglich als Dokumentation über das Musikfestival geplant, das dem Duell voranging, wurde der Film dank der Verschiebung zum fesselnden Porträt eines großen Kämpfers im sportlichen und politischen Sinne. "When We Were Kings" dokumentiert Alis rhetorisches Genie, seinen Witz - und seine Ängste. dass der Ausgang des Kampfes bekannt ist, mindert die Spannung in keiner Weise.

TV Spielfilm 11/1997: Witzig, spannend, lehrreich! Das ideale Geschenk für den Boxfan - und den, der es werden will!

Cinema 05/1997: Raging Ali: die Chronik eines außergewöhnlichen Kampfes.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1996 für "When We Were Kings" (Dokumentarfilm)

Dirk Jasper FilmLexikon
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