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Gerhard Heeke über Die Verschwörung im Schatten

»Die Verschwörung im Schatten« ist einer der Filme bei denen man sich wünscht, sie wären im Schatten geblieben und die Produzenten hätten sich nicht gegen die Zuschauer verschworen.

Da der Regisseur dieses »Z-Pictures« (ihn als B-Picture zu bezeichnen wäre dasselbe, wie einen Groschenroman als hochgeistige Literatur zu bezeichnen) sich die Mühe gemacht hat eine Art Geschichte zu erzählen, will ich diese mal versuchen kurz anzureißen: Eine Gruppe hochrangiger Politiker, Militärs und Berater des Präsidenten haben sich gegen den (guten) Präsidenten verschworen. Das Warum und Wieso dürfte einem bekannt vorkommen, der schonmal irgendeinen beliebigen Kalter-Krieger Streifen gesehen hat: Die nationale Sicherheit ist bedroht, nichts ist mehr so gut wie früher, die Gesellschaft ist verkommen etc. Der engste Berater des Präsidenten (Charlie Sheen) kommt - mehr oder weniger zufällig - hinter das Komplott und steht fortan auf der Abschußliste. Zusammen mit einer tapferen Journalistin (Linda Hamilton) rettet er die freie Welt vor den Schurken ...

Apropo Schurken: Auf meiner persönlichen Gurken-Top10 1997 steht dieser Film ganz oben. Die Action ist lahm, die Story noch fußlahmer und die Hauptdarsteller drittklassig. Charlie Sheen spielt desinteressiert, Linda Hamilton steht in der Gegend rum und Donald Sutherland spult sein übliches »schaut doch wie nett ich bin, ich kann eigentlich nur böse sein« Schema ab. Wenn man sich wenigstens die Mühe gemacht hätte Donald Sutherland gegen sein Klischee zu besetzen. Aber nein, noch nicht mal dazu hat es gereicht.

Fazit: Einer der schlechtesten »Thriller«

Dirk Jasper FilmLexikon
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