Gegen Ende des Ersten Weltkrieges meldet sich der 18jährige Hemingway freiwillig für den Einsatz beim Roten Kreuz in Italien. Bei einem Front-Versorgungseinsatz an der österreichischen Grenze wird seine Einheit angegriffen.
Schwer verletzt bringt man ihn in ein Hospital, wo sich die acht Jahre ältere Krankenschwester Agnes von Kurowsky rührend um ihn kümmert und gesundpflegt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verlieben sich die beiden und schwören einander ewige Liebe und Treue.
Doch nach Ende des Krieges stellen beide fest, dass der Krieg, der sie zusammenbrachte, sie nun zu trennen droht. Agnes muß eine Entscheidung treffen. Folgt sie ihrem Herzen oder ihrem Verstand?
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Basierend auf den Tagebüchern von Agnes von Kurowsky und "Hemingway In Love And War" von Henry S. Villard und James Nagel kreierte Richard Attenborough aus der wahren und romantischen Liebe einen romantischen Monumentalfilm, der Kino der großen Gefühle verspricht.
TV Movie 16/1997: Regisseur Richard Attenborough hat es verpaßt, dieser Liebesgeschichte Leben und Leidenschaft einzuhauchen. Handwerklich solide, zeigt der Film ein weiteres Mal, dass Romanzen Attenborough nicht liegen. Vielleicht sollte er sich in Zukunft wieder auf das konzentrieren, was er am besten kann: epische Filmbiographien a la "Gandhi". Die Lebensgeschichte von Mutter Teresa böte sich da an.
film-dienst 16/1997: Basierend auf dem Buch eines ehemaligen Kriegskameraden, schlachtet der Film Hemingways Begegnung mit der Rote-Kreuz-Schwester Agnes von Kurowsky zu einer breitgetretenen Romanze aus. Richard Attenborough hat die aufgeblasene Banalität mit verzweifelnder Gleichgültigkeit inszeniert.
TV Spielfilm 16/1997: Drücken wir Sir Richard Attenborough die Daumen, ist ihm doch ein Film gelungen, wie man ihn von ihm erwarten kann - nicht mehr und nicht weniger.
Cinema 06/1997: Der junge Mann und die Frau: sanfte, leise Love-Story.