Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
TV Movie 12/1997: Doch weder Gene Hackman als haßerfüllter Südstaatenrassist noch ein quirliger Chris O'Donnell als enthusiastischer Junganwalt können verhindern, dass der fast kammerspielartige Film nur Mittelmaß ist: Zu vorhersehbar ist die weitestgehend spannungslose Story, in die das Großvater-Enkel-Drama eingebettet wurde.
film-dienst 11/1997: Romanverfilmung, die Gerechtigkeit und Humanität selbst in der Schuld und Mitschuld des Täters sucht, sich aber zunehmend in unglaubwürdige psychologische und nur angedeutete soziale Erklärungsmuster flüchtet. Behäbig in der Inszenierung, flach in der Figurenzeichnung.
Die Woche 06.06.1997: Erste Grisham-Verfilmung, die selbst - und durchaus zu Recht - in den USA zum Flop geriet. Lohnenswert ist allein Gene Hackmans Darstellung als Rassist in der Todeszelle.
TV Spielfilm 12/1997: Wer "Die Firma" erwartet, wird enttäuscht sein. Wer intensives Kino liebt, wird begeistert sein!
Cinema 06/1997: Die erste Grisham-Adaption, die in den USA floppte - zu Unrecht.
TV Hören und Sehen 22/1997: Packende Grisham-Thriller-Verfilmung!