Mit arktischen Temperaturen nähert sich ein
Tiefausläufer der hartgeprüften Metropole -
Kriminalität der eiskalten Art erweist sich für die
Bewohner als bisher schlimmste Heimsuchung.
Wieder müssen sie sich in höchster Not an ihren einsamen Schutzengel wenden, um das Eis zu brechen: Das Bat-Enblem am Nachthimmel alarmiert Batman - in der renovierten Bat-Höhle steht das grundüberholte Batmobil bereit, und schon braust er los in Richtung Stadt.
Denn während die schöne
Julie Madison davon träumt, mit dem schwerreichen Bruce Wayne
nicht nur die Abende, sondern auch die Nächte zu verbringen,
ist der aalglatte Mr. Freeze dabei, mit seinem kaltblütig
geplanten Komplott eine neue Schreckensdiktatur des Bösen zu
errichten ... Darsteller: George Clooney (Batman /
Bruce Wayne), Arnold
Schwarzenegger (Mr. Freeze), Chris O'Donnell (Robin /
Dick Grayson), Uma
Thurman (Poison Ivy / Pamela Isley), Alicia
Silverstone (Batgirl / Barbara Wilson), Michael Gough (Alfred
Pennyworth), Pat Hingle (Commissioner Gordon), Elle Mcpherson (Julie
Madison), John Glover (Dr. Jason Woodrue), Viveca A. Fox (Ms. B.
Haven), Vandela K. Thommessen (Nora Fries), Elizabeth Sanders
(Gossip Gerty), Jeep Swenson (Bane)
Regie: Joel Schumacher Stab: • Produzenten:
Peter MacGregor-Scott für Warner Bros. • Drehbuch: Akiva
Goldsman • Vorlage: Figuren von Bob Kane •
Filmmusik: Elliot Goldenthal
• Kamera: Stephen Goldblatt • Spezialeffekte: John
Dykstra • Ausstattung: Barbara Ling • Schnitt: Dennis
Virkler • Kostüme: Ingrid Ferrin, Robert Turturice
• Make Up: Rick
Baker - • Ton: - • Toneffektschnitt: - •
Stunts: Ronnie Rondell (Koordination), Pat E. Johnson
(Koordination) • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Batman, die Heldenlegende mit den Fledermausohren, spielt erneut den tapferen Retter. Zusammen mit Robin, Batgirl und der schönen Julie Madison steht er vor seiner bisher größten Herausforderung. Action, Spannung und Fantasy vom Feinsten. TV Movie 13/1997: "Batman & Robin" ist ein actionreiches Leinwandspektakel, das einem visuellen Overkill gleichkommt. Ausstattung ist alles bei dieser lauten Comic-Kirmes, wo die Guten und Bösen in ihren grotesk-bizarren Kostümierungen wie in einer Freak-Show vorüberziehen. Die Fans von Tim Burtons düsteren "Batman"-Filmen werden sich diesmal erst recht mit Grausen abwenden. Alle anderen bekommen für ihr Geld genau das, was sie erwarten: eine Achterbahnfahrt vor greller Kulisse.
Der Spiegel 1997-26: Das ist
keine Geschichte, die noch zu erzählen wäre, sondern eine
Kiste mit Kleingeld, die hin- und hergeschüttelt wird. Viel
Kleingeld! Dazu viele halbe Ideen, viele Effekte, viele
Kostümwechsel, viele Stars. "Batman & Robin" ist kein
Film, sondern eine Party, in der allerhand zu Bruch geht. Er
könnte zehn Minuten oder drei Stunden dauern. Man hat sich auf
125 Minuten geeinigt. Das heißt: Man schläft für
runde zwei Stunden neben einem Pressluftbohrer.
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Mit arktischen Temperaturen nähert sich ein
Tiefausläufer der hartgeprüften Metropole -
Kriminalität der eiskalten Art erweist sich für die
Bewohner als bisher schlimmste Heimsuchung.
Diesmal ist er
jedoch nicht allein. Todesmutig steht ihm Robin zur Seite, der
ebenso unaufhaltsam auf seinem Turbo-Chopper Redbird der Gefahr
entgegenprescht - gemeinsam sind die beiden stark genug, um es mit
den neuen Mächten der Finsternis aufzunehmen.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst
13/1997: Bösewichter und Nebenfiguren drängen diesmal
Batman samt alter ego Bruce Wayne aus der Position der Hauptrolle
hinaus; in episodischer, gleichwohl stringenter Form werden ihre
Taten geschildert, in denen das Actionelement überwiegt, die
Tragik gerade des Bösen aber besonderes Gewicht erhält.
In der aufwendigen Ausstattung einerseits an die 30er-Jahre-Comics
angelegt, andererseits genährt aus Stilzitaten von Gotik
über Futurismus bis zum 70er-Jahre-Chic, was eine eindeutige
Utopie zu verneinen scheint. Wortwitz und wohldosiertes Tempo
sorgen für beachtlichen Unterhaltungwert.