Ein Tag im Mai

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Auszeichnungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein Tag im Mai
Titel Dänemark: Den attende
Genre: Drama
Farbe, Dänemark, 1995

Kino Deutschland: 1997-05-29
Laufzeit Kino: 96 Minuten
Kinoverleih D: Arsenal Film



Szenenfoto Kopenhagen, 18. Mai 1993. Drei Personen erleben die dramatischen Ereignisse eines außergewöhnlichen Tages, an dessen Ende sie neu über ihr Leben nachdenken müssen.

Eine Sängerin, die auf die große Karriere hofft, ein Handelsvertreter, der den entscheidenden Geschäftsabschluß plant, und ein aus der Heilanstalt entflohener psychisch kranker Mann, der hinter seinem Charme und seiner Intelligenz ein bedrohliches Gewaltpotential verbirgt.

Die drei Episoden sind eng miteinander verflochten und steuern mit beklemmender Notwendigkeit auf ein katastrophales Ende zu.


SzenenfotoDarsteller: Sanne Graulund (Ulla), Niels Anders Thorn (Michael), Rasmus Botoft (Jens), Rebecca Sorensen (Stumme Komplizin)

Regie: Anders Ronnow-Klarlund

Stab: • Produzenten: Thomas Mai für Klondike Film • Drehbuch: Anders Ronnow-Klarlund • Vorlage: - • Filmmusik: Sanne Graulund, Martin Klarlund • Kamera: Eigil Bryld • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Steen Shapiro • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Sven Pors • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der 18. Mai 1993 war der Tag, an dem die Dänen in einer zweiten Volksabstimmung beschlossen, den Maastrichter Verträgen beizutreten. Voll Wildheit, Widersinn und Präzision stellt "Ein Tag im Mai" drei Episoden voller Poesie und Dynamik ins Umfeld der europäischen Geschichte. Ganz beiläufig und unbemerkt rückt dabei in Ronnow-Klarlunds Spielfilmdebüt die Geschichte ins Zentrum.

film-dienst 11/1997: Farblich unterschiedlich gestaltet, verbindet die Episoden der geschickte Einsatz der Handkamera und die atemlose Dichte der Inszenierung. Eine beeindruckende Parabel über die Gemütsverfassung in einer Zeit des politischen Umbruchs, dem sich auf diejenigen nicht entziehen können, die ihn ignorieren.

Cinema 05/1997: Hervorragend fotografierte und inszenierte "Short Cuts"-Variante.


SzenenfotoAuszeichnungen

Internationales Filmfest Mannheim 1996: Kritikerpreis
Nordische Filmtage Lübeck 1996: Erster Preis

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