Vom Ehe-Glück mit seiner attraktiven Freundin Charlotte trennen den New Yorker Börsenmakler Michael Cromwell lediglich die von seiner zukünftigen Ex-Frau unterschriebenen Scheidungspapiere.
Zu diesem Zweck begibt sich Michael auf eine abenteuerliche Reise in den Regenwald von Venezuela, da seine Noch-Gattin Patricia bereits seit Jahren in dem Dörfchen Lipo Lipo lebt.
Dort angekommen, wird ihm zu seinem eigenen Erstaunen sein 13jähriger Sohn Mimi-Siku präsentiert, von dessen Existenz er bisher nicht einmal etwas wußte. Widerwillig nimmt Michael seinen unter Wilden aufgewachsenen Sohn mit in die Großstadt.
Hier wird er bereits sehnsüchtig von seinem Geschäftspartner Richard erwartet, der aufgrund eines verpatzten Geschäftes Ärger mit der Russenmafia hat. Doch damit nicht genug:
Mimi-Siku nimmt begeistert und ohne Furcht den Kampf mit der Großstadt und ihren Tücken sowie dem zivilisierten Leben auf und gönnt seinem Vater keine Verschnaufpause.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Eine witzig-unterhaltsame Komödie und ein ganz ordentliches Remake - natürlich eines französischen Films: Little Indian.
film-dienst 15/1997: US-Remake einer französischen Erfolgskomödie, deren Gag-Timing zwar etwas pointierter ist, deren Wortwitz aber gröber ausfällt. Durch die Besetzung der Hauptrolle mit einer menschlichen "Ken-Puppe" verflacht die im Original angelegte Konfrontation zwischen Naturkind und Zivilisation bis zur Unkenntlichkeit.
TV Spielfilm 15/1997: Es ist ein Dschungel da draußen! Charmanter Familienfilm mit leicht exotischem Flair.
TV Today 15/1997: Wer Zivilisationskritik erwartet, liegt natürlich falsch. Dafür bietet die Disney-Produktion zeitlosen Slapstick-Humor, niedliche Gags und - vor allem - keine Gewalt wie in John Hughes' "Kevin"-Filmen. Auffällig auch: Die Story hängt nie durch, und Nebendarsteller Martin Short nervt nicht - zum ersten Mal seit Jahren.
TV Hören und Sehen 29/1997: Schwache Neuauflage des französischen Filmulks "Little Indian".