In den Tiefen des brasilianischen Regenwaldes sucht Anthropologe Dr. Steven Cale nach einem unentdeckten Indianerstamm ... und eine monströse Riesenschlange nach neuer Beute.
Je mehr sich sein von Terri Flores angeführtes Filmteam auf dem Wasserlabyrinth des Amazonas in das gierig wuchernde Grün frißt, desto näher rückt ein blitzschnell agierendes Kraftpaket, das mit allen Muskeln auf perfektes Töten abgestimmt ist.
Als das Team den zwielichtigen Schlangenexperten Paul Sarone an Bord nimmt, wird die Expedition zur Fahrt in die Hölle, denn Sarone ist auf der Jagd nach einer lebenden Anaconda - der größten und gefährlichsten Schlange der Welt, die er für viel Geld an einen Zoo verkaufen will.
Hinterhältig schaltet der Einzelgänger Cale aus, reißt das Kommando an sich und treibt die Crew ins Revier eines Gegners, der seine Beute nach tödlicher Umarmung in einem schier endlosen Verdauungstrakt enden läßt.
Mehrfach schlägt die Killerschlange grausam zu, eröffnet einen Kampf zwischen Instinkt und Verstand, in dem von Todesangst getriebene Menschen erst zu Tieren werden müssen, um sich dieser Bestie stellen zu können.
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: Inmitten fasznierender, aber auch beängstigender Natur plaziert der peruanische Regisseur Luis Llosa ("Sniper", "The Specialist") einen Dschungelthriller, der es wie sein titelgebender animalischer Killer versteht, einem die Luft zu nehmen. B-Picture-Weltklasse ;-)
TV Movie 15/1997: Das Problem ist nicht die vorhersehbare Dramaturgie und der Umstand, dass außer Schurke Jon Voight keine Figur Konturen besitzt. Als großer Fehler erweist sich vielmehr, dass die Anaconda im Film allgegenwärtig ist - weniger wäre eindeutig mehr gewesen. Denn trotz des immensen technischen Aufwands: Die Schlage schockt einfach nicht. Immerhin: Wer den fehlenden Horror mit Humor nimmt, begibt sich auf einen vergnüglichen Trip in die trashige Welt der B-Movies.
TV Spielfilm 15/1997: Possierlicher Würger aus Roger Rabbits "Toon Town" sorgt für traurigen "Mordsspaß".
film-dienst 14/1997: Anspruchsloser Horrorfilm, der unter der rudimentären Figurenzeichnung und wenig überzeugenden Tricks leidet.