Um den Marwood-Zoo in England rentabel zu machen, hat der neue Direktor Rollo Lee die Idee, alle niedlichen und harmlosen Tiere zu erschießen und sie durch gefährliche wilde Kreaturen zu ersetzen. Denn nur diese Tiere locken die Besucher in den Zoo - so meint er.
Aber er rechnet nicht mit dem Widerstand der Tierpfleger, allen voran "Bugsy" Malone, dem Insektenpfleger. Auch in Willa und Vince findet er nicht gleich Freunde, denn diese haben vor, den Zoo in einen Themenpark umzuwandeln.
Mit unkonventionellen Ideen versuchen beide Seiten, sich gegenseitig auszuspielen. Doch die wirkliche Liebe zu den zwei- und vierbeinigen Tieren siegt ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper FilmLexikon: "Wilde Kreaturen" handelt von zwei- und vierbeinigen Tieren, von harmlosen und gefährlichen. Die harmlosen haben vier Beine, die mit den zwei Beinen sind die gefährlichen - ein tierisches Vergnügen.
TV Movie 13/1997: Zugegeben: Es gibt schlechtere Komödien. Und ein Film von und mit John Cleese ist immer für ein paar Lacher gut. Wer die Satire jedoch an "Ein Fisch namens Wanda" mißt, wird enttäuscht: Statt bissigem Humor gibt's müde Kalauer, das Drehbuch serzr mehr auf "Oh, wie süß"-Charme der vierbeinigen Nebendarsteller als auf gute Ideen. Dieser Besuch im Zoo verspricht "Wilde Kreaturen", bietet aber bloß zahme Schoßhündchen.
film-dienst 12/1997: Eine über weite Strecken turbulente Satire auf die Freizeitindustrie und ihre Auswirkungen, die trotz einiger geschmacklicher Entgleisungen mit viel schwarzem Humor gemischte, vergnügliche Unterhaltung bietet.
Cinema 06/1997: Nicht der ganz große Wurf, aber dennoch ein rasanter Spaß.