Gerhard Heeke über Contact

Mit dem Film »Contact« schwappt die Mystery Welle nun auch endgültig ins Kino. Mit Jodie Foster in der Hauptrolle geht es sozusagen um das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen.

Mrs. Foster spielt eine junge Astronomin, die auf der Suche nach außerirdischen Intelligenzen ist. Dabei suggeriert ihre, mittels Rückblenden erzählte, Kindheit, das sie genauso gut auf einen Kontakt mit dem Reich der Toten aus sein könnte. Wie dem auch sei. Die Universität stellt die Forschungen mangels verwertbarer Erfolgsaussichten ein. Ihr gelingt es einen Superreichen von ihren Plänen zu überzeugen, so dass die Forschung nun privat finanziert weitergehen kann. Und dann eines Tages gelingt es tatsächlich Kontakt aufzunehmen. Außerirdischer übermitteln die Blaupausen für den Bau einer mysteriösen Maschine ...

Ohne hier zuviel vorwegnehmen zu wollen, läßt sich sagen, dass die Geschichte (und vor allem das Ende) reichlich verquast ist. Bis die Geschichte überhaupt auf einigermaßen Tempo kommt, muß der Zuschauer viele Minuten lang Jodie Fosters alter Ego beim Funken als Kind, beim jagen nach irgendwelchen Pulsaren zugucken, was nicht gerade aufregend ist. Aber auch wenn der »Contact« hergestellt wurde, wird es nur marginal besser. Denn in dieser Phase werden auf einmal Beziehungsprobleme und eine angedeutete Liebesgeschichte hochgekocht. So entwickelt sich der Film recht zäh und ohne richtige Höhepunkte.

Die Special Effekts sind teilweise recht interessant, aber ich könnte nicht behaupten nie zuvor dagewesenes auf der Leinwand gesehen zu haben. Das selbe gilt für die Schauspielerischen Leistungen. Sie sind gut, aber nicht herausragend.

Fazit: Zäher Film, der versucht auf der Mystery-Welle mitzureiten.

5 von 10 Sterntalern

Dirk Jasper FilmLexikon
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