Sie können hier den Trailer zu diesem Film (MOV-Datei, 3,5 MB) herunterladen. Jack sieht aus wie ein kerngesunder reifer
Mann in der Mitte seines Lebens. Doch tatsächlich ist er erst
zehn Jahre alt.
Jack kam mit einer außergewöhnlichen genetischen Fehlprogrammierung zur Welt, so dass sein Körper viermal schneller altert als normal. Er lebt behütet, aber auch abgeschottet zusammen mit seinen Eltern und erhält seine Schulbildung durch den wundervollen Privatlehrer Mr. Woodruff. Mit dessen Hilfe kann Jack seine
Eltern überzeugen, dass er den Umgang mit Gleichaltrigen
braucht, egal, wie "anders" er auch sein mag. Und so beginnt das
größte Abenteuer in Jacks Leben - die 5. Klasse
... Darsteller: Robin Williams (Jack
Powell), Diane Lane
(Karen Powell), Brian Kerwin (Brian Powell), Jennifer Lopez (Miss
Marguez), Bill Cosby (Laurence Woodruff), Fran Drescher (Dolores
Durante), Adam Zolotin (Louis Durante), Todd Bosley (Edward), Seth
Smith (John-John), Mario Yedidia (George)
Regie: Francis Ford Coppola Stab: • Produzenten:
Ricardo Mestres, Fred Fuchs, Francis Ford Coppola
• Drehbuch: James DeMonaco, Gary Nadeau • Vorlage: - • Filmmusik: Michael Kamen •
Kamera: John Toll • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Dean Tavoularis • Schnitt: Barry Malkin • Kostüme:
Aggie Guerard Rodgers • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach der bislang längsten Regiepause seiner Karriere zaubert der fünfmalige Oscar-Preisträger und begnadete Geschichtenerzähler Francis Ford Coppola mit "Jack" eine wundervolle Tragikomödie auf die Leinwand. Robin Williams, dreimal nominiert für den Academy Award, spielt die ihm auf den Leib geschriebene Rolle eines 10jährigen Jungen, der durch einen (in dieser Ausprägung fiktiven) genetischen Fehler viermal schneller altert als andere Menschen. Durch erzählerische Wucht, einfühlsame Darstellungen und subtile Stilisierungen entsteht ein genauso rührendes wie amüsantes Märchen. Eine Parabel über Kindheit, Erwachsensein und Älterwerden, die - zärtlich beobachtend - tiefe Emotionen weckt. Die Geschichte eines Jungen, dessen Licht nur kurze Zeit zu brennen hat und der, genauso wie seine Umgebung, lernen muß, dass es aus diesem Grunde heller brennen muß.
TV Movie 12/1997: Die Erkenntnis dieser Parabel über Kindheit, Erwachsensein und Älterwerden: Das Leben ist kurz, drum nutze die Zeit. Von einem Regisseur, der einst mit "Apocalypse Now" Filmgeschichte schrieb, darf mal allerdings mehr als nur Platitüden erwarten. Immerhin: Robin Williams überzeugt in dem stromlinienförmigen Familienfilm als Mann, in dem ein kleiner Junge steckt. Eine Überraschung ist das aber nicht.
TV Hören und Sehen 23/1997: Ernst gibt er sich in seinem neuesten Film "Jack" - einem eher epischen Werk. TV Spielfilm 12/1997: Robin Williams ist gut, aber der Film geht in die falsche Richtung. Traurig. Cinema 06/1997: Weder
originell noch lustig: Robin Williams macht den Kasper.
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Jack sieht aus wie ein kerngesunder reifer
Mann in der Mitte seines Lebens. Doch tatsächlich ist er erst
zehn Jahre alt.
Darsteller:
Filmkritiken
Die Woche
06.06.1997: Tränenziehend gemeinte, aber altklug wirkende
Sätze über das Leben, das Altern und den Tod geben der
Geschichte dann den Rest. Auch die Besetzung der Hauptrolle mit
Robin Williams ist wenig glücklich. Zwar nimmt man dem Mimen
ab, dass er auch privat im Power-Rangers-Schlafanzug zu Bett geht,
aber den infantilen Kasper hat er in letzter Zeit so häufig
dargestellt, dass jedes überraschende Moment selbst dann
verpufft, wenn er ohne Probleme den "Playboy" - und so den Respekt
seiner Schulkameraden in der vierten Klasse - kaufen kann. Die
statische, gegenüber Epen wie "Der Pate" geradezu
gerontologisch anmutende Inszenierung sorgt dann dafür, dass
nur einer viermal so schnell alter wie gewöhnlich: Der
Zuschauer beim Betrachten von "Jack".
film-dienst
11/1997: Ein Plädoyer für intensivierte
Lebenserfahrung im Angesicht des Todes, die für einen Kinder-
und Familienfilm ernste Fragen aufwirft, die auf spielerische Art
beantwortet werden; detailverliebt und in kleinem Rahmen
inszeniert.