Jack ist ein
zehnjähriger Junge, der aussieht wie ein vierzigjähriger
Mann. Dies ist die Ausgangsposition für die neueste
Komödie mit Robin Williams.
Schon die Geburt von Jack verläuft vorschnell. Die Mutter ist erst im zweiten Monat schwanger als der Junge auch schon geboren wird. Die Ärzte stellen fest, dass Jacks Zellen viermal so schnell wachsen wie die eines normalen Menschen. Und so sieht der Junge schon mit zehn wie ein erwachsener Mann von vierzig aus. Aber geistig und sozial befindet er sich auf dem Level eines zehnjährigen Kindes. Dies bringt natürlich jede Menge Probleme mit sich. Da seine Eltern nicht wollen, dass der Junge leiden muß, engagieren sie einen Privatlehrer und schirmen ihn fast vollkommen von der Umwelt ab. Aber dies ist natürlich auch nicht richtig. Ein Kind braucht den Kontakt mit Gleichaltrigen. Und so entschließen sich die Eltern, ihn in eine öffentliche Schule zu schicken. Dort wird es erwartungsgemäß nicht einfach für Jack. Aber es gelingt ihm sich anzufreunden. Aber damit hören die Probleme nicht auf, denn er altert immer noch schneller als alle anderen ... Aber nicht nur Jack hat Probleme. Auch der Zuschauer bleibt nicht verschont, denn von ihm (dem Zuschauer) wird erwartet, dass er Robin Williams diese Rolle abnehmen soll. Und zumindest ich bin daran gescheitert. Ich nehme Mr. Williams den zehnjährigen Jungen nicht ab. Dafür hat ihn schon zu oft als Erwachsenen, sich »kindisch« benehmend gesehen. Und besonders glaubwürdig ist die Ausgangsvoraussetzung auch nicht. Aber das ist weniger ein Problem, denn darüber könnte man hinwegkommen. Wenn, ja wenn, da nicht die Tatsache wäre, dass das Thema schon recht ausgelutscht ist. Es gibt mehr als einen Film in dieser Art. Es seien an dieser Stelle nur »Big« (mit Tom Hanks) und »Endlich wieder 18« genannt, die ebenfalls dieses Thema varieren. Jack fügt dem nur wenig neues bei und ist zudem recht zähflüssig inszeniert. Die anderen Filme waren da flotter! Zum Ende hin trägt man bei Jack auch noch recht dick auf, so dass es kaum zum aushalten ist. Eine Sache hat mich allerdings überrascht. Der Film hat auch einige recht ernste Seiten, so dass er eher eine Tragikkomödie, denn eine reine Komödie ist. So richtig empfehlen kann ich den Streifen trotzdem nicht. Fazit: Keine Glanzleistung von Robin Williams. Keine Glanzleistung von Coppola (Regie) und keine Glanzleistung des Drehbuchs. 3 von 10 Riesenzwergen
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Jack ist ein
zehnjähriger Junge, der aussieht wie ein vierzigjähriger
Mann. Dies ist die Ausgangsposition für die neueste
Komödie mit Robin Williams.