Der Polygraph

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Polygraph
Titel Frankreich: Le Polygraphe
Genre: Thriller
Farbe, Kanada, Frankreich, Deutschland, 1996

Kino Deutschland: 1997-06-05
Laufzeit Kino: 102 Minuten
Kinoverleih D: TiMe



Szenenfoto Um ihr Trauma zu bewältigen, beschließt die Regisseurin Judith, einen Film über ihre ermordete Freundin Marie-Claire zu drehen. Die Schauspielerin Lucie Champagne, die für die Hauptrolle dieses Projekts ausgewählt wurde, glaubt, mit dem Opfer in keinerlei Verbindung zu stehen.

Da stellt sich heraus, dass ihr Nachbar Francois Marie-Claires Liebhaber war. Aber nicht nur das: Francois ist für die Polizei immer noch einer der Hauptverdächtigen des Verbrechens. Als Lucie Francois wegen des Mordfalls zur Rede stellt, erklärt der junge Mann ihr, dass er sich an seine Rolle bei der Straftat nicht mehr erinnern könne.

Der Schock über Marie-Claires Tod und die brutalen Verhörmethoden haben bei ihm zu einem Gedächtnisverlust geführt. Nun weiß er nicht einmal mehr, ob er dem Alibi, das seine Freundin Claude ihm für die Mordnacht ausgestellt hat, noch Glauben schenken darf.

Um die Wahrheit endgültig ans Licht zu bringen, unterzieht sich Francois einem Polygraph-Test. Wird der Lügendetektor Licht ins Dunkel dieses Falles bringen, oder ist sein Gebrauch nur eine weitere teuflische Falle der Polizei?


SzenenfotoDarsteller: Marie Brassard (Lucie), Peter Stormare (Christof), Patrick Goyette (Francois), Maria de Medeiros (Claude), James Hyndman (Hans), Josée Deschenes (Judith)

Regie: Robert Lepage

Stab: • Produzenten: Bruno Jobin, Jean-Pierre St. Michel, Philippe Carcassonne, Ulrich Feldberg • Drehbuch: Robert Lepage, Marie Brassard, Michael Mackenzie • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Guy Dufaux • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Monique Dion • Schnitt: Emmanuelle Castro • Kostüme: Luc J. Béland • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein ungeklärter Mord, ein altes Geheimnis, das die Gegenwart belastet, und die Suche nach der Wahrheit, die möglicherweise schrecklicher als jede Fiktion ist. Nach seinem Debüt mit der Hitchcock-Paraphrase "Confessional" erweist sich Robert Lepage erneut als Meister des bildkräftigen Thrillers.

film-dienst 11/1997: Ein handwerklich bestechender, zum Teil virtuos mit Zeit- und Bildebenen jonglierender Film, der jedoch in der zunehmend plakativen Häufung von philosophischen Sinnbildern seine thematisch interessanten Ansätze allzu sehr verwässert.

TV Hören und Sehen 23/1997: Faszinierend, ungewöhnlich. Regisseur Robert Lepage verarbeitete in dem Thriller eigene Erlebnisse.

TV Spielfilm 12/1997: Theaterspezialist Robert Lepage ist kräftig dabei, sich eine eigene Nische zu schaffen ... Mit dem Krimigenre liegt er auch hier nicht verkehrt!

Cinema 06/1997: Symbolträchtiger Psychokrimi, der viel will und wenig erreicht.

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