Hip Hop Hood

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Hip Hop Hood
Titel USA: Don't Be A Menace To South Central While Drinking Your Juice In The Hood
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1996

Kino Deutschland: 1997-07-03
Laufzeit Kino: 88 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt



Szenenfoto Ashtray, ein junger Schwarzer, wird von seiner Mutter zum Vater ins Getto zurückgeschickt, damit er dem Sohn dabei hilft, erwachsen zu werden.

Gleich nach seiner Ankunft in South Central in L. A. sucht Ashtray seine alten Freunde in der Nachbarschaft auf - Loc Dog, Crazy Legs und Preach. Gemeinsam ziehen sie los zu einer Party für Toothpick, der erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde.

Auf dem Fest trifft Ashtray die verführerische Dashiki, eine ledige Mutter mit einer multikulturellen Kinderschar. Obwohl Ashtray von seinem Cousin Loc Dog vor der mannstollen Dashiki gewarnt wird, kommt diese Warnung zu spät.

Ashtray gerät in die Fänge Dashikis - und so beginnt eine Reise durch die sattsam bekannte Szene der Stadt ...


SzenenfotoDarsteller: Shawn Wayans (Ashtray / Aschenbecher), Marlon Wayans (Loc Dog / Hofhund), Tracey Cherelle Jones (Dashiki), Chris Spencer (Preach / Prediger), Suli McCullough (Crazy Legs / Heißer Stuhl), Darrell Heath (Toothpick / Zahnstocher), Helen Martin (Loc Dogs Großmutter), Lahmard Tate (Ashtrays Vater), Keenen Ivory Wayans (Mailman / Postbote), Bernie Mac (Officer Self Hatred / Zeitzünder), Antonio Fargas (Old School / Altes Haus)

Regie: Paris Barclay

Stab: • Produzenten: Keenen Ivory Wayans, Eric L. Gold für Island Pictures • Drehbuch: Shawn Wayans, Marlon Wayans, Phil Beauman • Vorlage: - • Filmmusik: John Barnes • Kamera: Russ Brandt • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Aaron Osborne • Schnitt: William Young, Marshall Harvey • Kostüme: Valari Adams, Andrea Reed • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Hip Hop Hood" ist eine freche Komödie in der Tradition von "Nackte Kanone" und "Airplane", in der die Väter jünger sind als die Söhne und die Großmütter cooler als die Enkel. Der Film ist eine respektlose und komische Parodie auf die Getto-Filme, die in den letzten fünf Jahren produziert wurden. Marlon und Shawn Wayans haben eine ausgelassene Satire auf unsere Zeit geschrieben.

film-dienst 13/1997: Die Abenteuer eines afro-amerikanischen Jugendlichen im Schwarzenviertel einer amerikanischen Großstadt dienen als Handlungsfundament für eine schrille Persiflage auf die sogenannten "Hood"-Filme. Dramaturgisch konzeptlos und nur in wenigen Momenten komisch, zerfällt der Film in eine belanglose Ansammlung minderwertiger Gags. Letztlich ist es bittere Ironie, dass diese belanglose Komödie einen deutschen Kino-Verleih gefunden hat, während einige der besten "Hood"-Filme - wie etwa "Dead Presidents" oder "Friday" - in den Regalen der Videotheken ignoriert werden.

TV Spielfilm 27/1997: Freche Verballhornung gesellschaftskritischer Streifen wie "Boys N' The Hood". Mehr blöd als bös!

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