Joe, ein Buchautor mit äußerst schwierigem Charakter, geschieden, verbringt sein Leben in Paris, mit regelmäßigen Abstechern nach New York zu seiner Ex-Frau Steffie und deren gemeinsamer Tochter.
Eben von seiner großen Liebe verlassen, singt er wehleidig, doch überzeugt "I'm Thru With Love". Kurze Zeit später entdeckt er in Venedig eine neue große Liebe, die schöne Von.
Von, eine Kunsthistorikerin aus New York, verheiratet, spricht regelmäßig vom Mann ihrer Träume. Im privaten Leben gibt sie jedoch den Gedanken an Perfektion auf. Bis sie in Venedig Joe begegnet. Mit "All My Life" kehrt sie ihr Inneres nach außen.
Bob ist glücklich mit Joes Ex-Frau Steffie verheiratet. Er bekräftigt seine Begeisterung und Liebe für Steffie mit "Looking At You". Steffie negiert zwar ihre Liebe zu Joe mit dem Lieb "I'm Thru With Love", spürt aber genau wie nah sie ihm noch ist ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: "Alle sagen: I Love You" ist eine hinreißende Hommage aus den Neunzigern an das klassische US-Kino und an Woody Allens Lieblingsstädte New York, Paris und Venedig und nicht zuletzt an die Marx Brothers.
film-dienst 16/1997: Ein leichtgewichtiges Musical, bei dem die aus den 30er und 40er Jahren "geborgten" originalen Musiknummern dramaturgisch so eingesetzt sind, dass sie die Handlung vorantreiben. Ein Film, der mit einer Fülle nostalgisch-parodistischer Zitate aus mehreren Jahrzehnten Filmgeschichte aufwartet.
TV Movie 17/1997: Einen neuen Woody-Allen-Film zu sehen, ist, wie einmal im Jahr einen alten Freund zu treffen: vertraut und immer wieder schön. Zumal diese amüsante und herrlich nostalgische Familienchronik, die wie eine luftig-leichte Version von Allens Meisterwerk "Hannah und ihre Schwestern" (1986) wirkt, einige Überraschungen bereithält. Da sind zum einen die Gesangseinlagen der Stars (wundervoll: Woody Allen wehklagt mit Leichenbittermiene "I'm Through With Love") und zum anderen die übermütigen und phantasievollen Tanzszenen, die die episodenhafte Handlung zusammenhalten.
TV Spielfilm 17/1997: Sehenswerte Mixtur aus Musical und modernen Neurosen: ein Highlight!