Alle sagen: I Love You

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Alle sagen: I Love You
Titel USA: Everyone Says I Love You
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1997, FSK 6

Kino Deutschland: 1997-08-14
Laufzeit Kino: 101 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-04-21
Laufzeit Video: 97 Minuten
Anbieter: VCL


Szenenfoto Joe, ein Buchautor mit äußerst schwierigem Charakter, geschieden, verbringt sein Leben in Paris, mit regelmäßigen Abstechern nach New York zu seiner Ex-Frau Steffie und deren gemeinsamer Tochter.

Eben von seiner großen Liebe verlassen, singt er wehleidig, doch überzeugt "I'm Thru With Love". Kurze Zeit später entdeckt er in Venedig eine neue große Liebe, die schöne Von.

Von, eine Kunsthistorikerin aus New York, verheiratet, spricht regelmäßig vom Mann ihrer Träume. Im privaten Leben gibt sie jedoch den Gedanken an Perfektion auf. Bis sie in Venedig Joe begegnet. Mit "All My Life" kehrt sie ihr Inneres nach außen.

Bob ist glücklich mit Joes Ex-Frau Steffie verheiratet. Er bekräftigt seine Begeisterung und Liebe für Steffie mit "Looking At You". Steffie negiert zwar ihre Liebe zu Joe mit dem Lieb "I'm Thru With Love", spürt aber genau wie nah sie ihm noch ist ...


SzenenfotoDarsteller: Julia Roberts (Von), Drew Barrymore (Skylar), Goldie Hawn (Steffie), Natalie Portman (Laura), Woody Allen (Joe), Edward Norton (Holden), Tim Roth (Charles Ferry), Natasha Lyonne (DJ), Alan Alda (Bob), Gaby Hoffmann (Lane), Lukas Haas (Scott), Billy Crudup

Regie: Woody Allen

Stab: • Produzenten: Robert Greenhut • Drehbuch: Woody Allen • Vorlage: - • Musik: Dick Hyman • Kamera: Carlo DiPalma • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Santo Loquasto • Schnitt: Susan E. Morse • Kostüme: Jeffrey Kurland • Make Up: Fern Buchner, Rosemarie Zurlo • Ton: Gary Alper • Toneffektschnitt: - • Choreographie: Graciela Daniele •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: "Alle sagen: I Love You" ist eine hinreißende Hommage aus den Neunzigern an das klassische US-Kino und an Woody Allens Lieblingsstädte New York, Paris und Venedig und nicht zuletzt an die Marx Brothers.

film-dienst 16/1997: Ein leichtgewichtiges Musical, bei dem die aus den 30er und 40er Jahren "geborgten" originalen Musiknummern dramaturgisch so eingesetzt sind, dass sie die Handlung vorantreiben. Ein Film, der mit einer Fülle nostalgisch-parodistischer Zitate aus mehreren Jahrzehnten Filmgeschichte aufwartet.

TV Movie 17/1997: Einen neuen Woody-Allen-Film zu sehen, ist, wie einmal im Jahr einen alten Freund zu treffen: vertraut und immer wieder schön. Zumal diese amüsante und herrlich nostalgische Familienchronik, die wie eine luftig-leichte Version von Allens Meisterwerk "Hannah und ihre Schwestern" (1986) wirkt, einige Überraschungen bereithält. Da sind zum einen die Gesangseinlagen der Stars (wundervoll: Woody Allen wehklagt mit Leichenbittermiene "I'm Through With Love") und zum anderen die übermütigen und phantasievollen Tanzszenen, die die episodenhafte Handlung zusammenhalten.

TV Spielfilm 17/1997: Sehenswerte Mixtur aus Musical und modernen Neurosen: ein Highlight!


SzenenfotoBemerkungen

Der 26. Spielfilm von Woody Allen. Zum erstenmal drehte er dabei auch außerhalb von New York.

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