Clubbed To Death

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Clubbed To Death
Titel Frankreich: Clubbed To Death
Genre: Melodram
Farbe, Frankreich, 1996, FSK 16

Kino Deutschland: 1997-08-21
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Pandora Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-02-16
Kaufkassette: 1998-06-02
Laufzeit Video: 90 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto Eines Nachts schläft Lola im Bus ein, der sie nach Hause bringen soll. An der Endstation wird sie rausgeschmissen und landet in einem Technoclub in einer riesigen Fabrikhalle.

Inmitten der öden Vorstadt pulsiert hier das Leben. Das junge Mädchen taucht ein in die brodelnde, gleichzeitig unterkühlte Atmosphäre aus Rhythmus und Rausch.

Sie lernt Emir kennen und verliebt sich in den verschlossenen Ex-Boxer, der mit Drogen dealt und selbst kokst. Er wohnt in der Vorstadt zusammen mit seiner Freundin Saida, die von allen verehrte Go-Go-Tänzerin des Clubs, und seinem Bruder.

Lola verbringt einige Tage mit ihnen und erweckt verschüttete Gefühle in ihrer emotionslos gewordenen Welt.


SzenenfotoDarsteller: Elodie Bouchez (Lola), Beatrice Dalle (Saida), Roschdy Zem (Emir), Richard Courcet (Ismael), Gerard Thomassin (Paul), Luc Lavandier (Pierre), Alex Descas (Mambo), Julie Bataille (Johanna)

Regie: Yolande Zauberman

Stab: • Produzenten: Alain Massiot • Drehbuch: Yolande Zauberman, Noemie Livovsky • Vorlage: - • Filmmusik: Philippe Cohen Solal • Kamera: Denis Lenoir • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Olivier Radot • Schnitt: Francoise Gedigier • Kostüme: Pierre-Yves Gayraud • Make Up: - • Ton: Jean-Pierre Duret • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Clubbed To Death" erzählt von der Einsamkeit der Protagonisten, die im Vergnügen, im Tanz, in der allgegenwärtigen Musik aufeinander treffen.

TV Spielfilm 17/1997: Wer die exzessiven Handkamerawackeleien ohne heftiges Magengrimmen (oder Ecstasy) übersteht, kann sogar Spaß haben an dieser endlos langen Technonacht in den Discoclubs der Pariser Vorstadt. Zumal die junge Hauptdarstellerin Elodie Bouchez als "Lola" eine echte Entdeckung ist. Immer wieder sehenswert: "Betty Blue"-Star Beatrice Dalle als abgebrühte und eifersüchtige Tänzerin.

film-dienst 17/1997: Suggestiver wie hellsichtiger Film, der sich traditionellen Erzählmustern verweigert. Er beleuchtet mit ungeschminkten bildern viele Facetten der Clubszene und artikuliert inmitten aller Tristesse und Weltflucht eine schwer begründbare Zuversicht.

TV Movie 17/1997: Dröhnender Techno und Drogen: Im Blitzlichtgewitter des Technotempels tanzt die Jugend, als gäbe es kein Morgen. Ebenso direkt wirken die Bilder des Films: viel zu schnell, um Details zu erkennen. Doch immer wieder blitzen unter der coolen Oberfläche Gefühle hervor.

Der Tagesspiegel: In dem ästhetisch aufregenden, spannenden Film von Yolande Zauberman spielen die Stars von morgen.


SzenenfotoBemerkungen

"Clubbed To Death" bedeutet sowohl "Tanzen bis zum Umfallen" als auch "geprügelt werden".

Dirk Jasper FilmLexikon
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