Obsession

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Obsession
Genre: Melodram
Farbe, Deutschland, Frankreich, 1997

Kino Deutschland: 1997-08-29
Laufzeit Kino: 114 Minuten
Kinoverleih D: TiMe

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2001-06-14
Laufzeit Video: 100 Minuten
Anbieter: absolut Medien


Szenenfoto Ein Sommer in Berlin heute, ein Diebstahl, ein Herzanfall - und drei Liebesgeschichten.

Miriam ist eine begabte junge Musikerin, die in der Frauenband "Berlin United" Trompete spielt und singt, Orgel-Unterricht nimmt und ihr Leben mit Schnappschüssen dokumentiert.

Sie liebt Pierre, einen in der Forschung tätigen französischen Mediziner und leidenschaftlichen Marathonläufer.

Doch dann verliebt sich Miriam auch in John, von Beruf Steinmetz, in England aufgewachsen, der mit einem Pass aus Zimbabwe reist und davon besessen ist, das Rätsel eines Fotos zu lösen, das einen Hochseilläufer über den Niagarafällen zeigt, und das mit seiner Großmutter und einer großen, aber gescheiterten Liebe zu tun hat.

Miriam liebt Pierre innig, kann aber ihre Gefühle für John nicht verdrängen; eine Zeitlang ist sie mit beiden glücklich, aber eines Tages gesteht sie Pierre alles und trennt sich von beiden.

Jacob Frischmuth, der ältere jüdische Schneider, der die Steine ins Rollen brachte, als er einige glitzernde Goldknöpfe stahl, verehrt zusammen mit seinem Bruder Simon die attraktive Witwe Ella Beckmann - und gemeinsam machen sie eine Entdeckung, die es ihnen ermöglicht, den jungen Liebenden - Miriam, Pierre und John - zu helfen ...


SzenenfotoDarsteller: Heike Makatsch (Miriam Auerbach), Charles Berling (Pierre Moulin), Daniel Craig (John MacHale), Seymour Cassel (Jacob Frischmuth), Allen Garfield (Simon Frischmuth), Marie-Christine Barrault (Ella Beckman), Daniel Gelin (Xavier Favre), Inga Busch (Leadsängerin Ise), Maike Scheel (Clarissa, Bass)

Regie: Peter Sehr

Stab: • Produzenten: Wolfgang Esterer für Multimedia / Hollywood Partners München / High Speed Films Paris / Bayerischer Rundfunk • Drehbuch: Peter Sehr, Marie Noelle • Vorlage: Hartmut Huff nach dem Drehbuch von Peter Sehr und Marie Noelle • Filmmusik: Micki Meuser • Kamera: David Watkin • Spezialeffekte: Harald Brendel, Alex Lemke, Andre Siebert • Ausstattung: Jerome Latour • Schnitt: - • Kostüme: Esther Walz • Make Up: Waldemar Pokromski, Sonali Chatterjee, Dagmar Pokromski, Lena Lazarotto • Ton: Harald Maury • Toneffektschnitt: Tschangis Chakrokh • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Mit einer überzeugenden Heike Makatsch in der Hauptrolle und einer beeindruckenden internationalen Besetzung variiert Regisseur Peter Sehr ("Kaspar Hauser") in seinem neuen Film das Thema Liebe. Dabei gelingt ihm eine aufregende und bewegende Verbindung von Romantik und Drama, Glück und Utopie.

TV Movie 18/1997: Vorzeige-Girlie Heike Makatsch in einer ernsten Rolle zu besetzen ist mutig - und ziemlich dämlich. Wie ein Mädchen, das nur seinen Spaß haben will, hüpft sie mit großen Kulleraugen durch eine konfuse Story voller Pathos und Klischees. Und die Auftritte ihrer Frauenband "Berlin United" sind schlichtweg peinlich. So verliert man nach einem gelungenen Start schnell die Lust, dem Gefühlswirrwar weiter zu folgen. Daran können auch einige hübsche Ideen nichts ändern.

film-dienst 17/1997: Ein gefühlvolles, intelligent unterhaltendes Melodram über die Suche dreier Menschen nach sich selbst sowie nach ihrem Platz im Leben. In den drei Hauptrollen überzeugend gespielt, glaubwürdig in der Beschreibung des permanenten Wechselbades der Gefühle.

Die Woche 29.08.1997: Seine frankophile Dreiecksgeschichte redet von großen Gefühlen, glaubhaft gezeigt werden sie nie. "Obsession" vereinigt alle Schwächen, die man dem deutschen Film vor Jahren vorwarf: Tiefgang vortäuschendes Drehbuch, krude Metaphern, holprige Dialoge und sterile Bilder.

TV Spielfilm 18/1997: Stellenweise akademische, aber berührende Betrachtung über die Liebe, mit französischem Flair.

TV Today 18/1997: Ein Filmfest für Makatsch-Fans, denen es nicht so sehr auf schauspielerische Glanzleistungen ihres Idols ankommt.

Cinema 09/1997: Multikulturelle Liebesgeschichte, melancholisch bis langatmig.

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