Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: "Fire" erzählt in betörend schönen Bildern voller Poesie von schwelenden Sehnsüchten, aufflammenden Gefühlen, tradierten Geschlechterrollen und den Fesseln von Kultur und Konvention. Anhand der Geschichte einer Großfamilie entfaltet sich der Konflikt zwischen Tradition und Moderne, Individuum und Gesellschaft, östlicher und westlicher Kultur, Wunsch und Wirklichkeit und den daraus erwachsenden Problemen einer sich im Wandel befindlichen indischen Gesellschaft.
TV Spielfilm 17/1997: Schon in ihrem letzten Film "Camilla" hatte die in Indien geborene Filmemacherin Deepa Mehta die Freundschaft zweier Frauen zum Thema gemacht. Hier erzählt sie eine ähnliche Geschichte vor dem Hintergrund arrangierter Ehen in Neu-Delhi, allerdings nicht immer effektiv.
film-dienst 17/1997: Sensibles Melodram mit tragikomischen Elementen, das mit betörenden Bildern vom Konflikt indischer Frauen zwischen Tradition und Moderne, Pflichtbewußtsein und Selbstbehauptung erzählt und in der Umdeutung der mythologischen Feuerprobe eine geniale Metapher findet.
AZ: Dieser (...) Film entfaltet eine betörende Sinnlichkeit.