"Ein Mann - Ein
Mord!", nun ja in dem gleichnamigen Film legt der Profikiller
Martin Q. Blank, besser bekannt unter seinem bürgerlichen
Namen John Cusack, mehr als nur einen Menschen um. Aber wie sagt er
so schön im Film: "Das kommt nicht von mir". Was allerdings so
nicht ganz richtig ist, denn John Cusack wirkte bei diesem Film
nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Co-Autor und
Co-Produzent mit. Aber ich schweife ab. Worum geht es denn nun bei
"Ein Mann - ein Mord"?
Die Geschäfte des Auftragskillers Martin Q Blank gehen eigentlich recht gut. Er hat eine talentierte Sekretärin (John Cusacks Schwester Joan), die ihn bei seinen Aufträgen unterstützt. Dazu jede Menge gute Kunden, die sich einiger Mitmenschen entledigen wollen. Aber trotzdem klappen die Jobs in der letzten Zeit nicht mehr mit der gewohnten Präzision. Auch die psychiatrische Behandlung, der er sich unterzieht, will nicht fruchten. Was sicherlich auch daran liegt, dass der Psychiater Dr. Oatman (Alan Arkin) mehr um sein eigenes Leben besorgt ist, als um die Psyche seines ungewöhnlichen Klienten. Und dann ist da noch sein "Freund" der Profikiller Grocer (Dan Akroyd), der Blank ständig mit einer Killer-Gewerkschaft in den Ohren liegt. Aber Blank ist lieber der einsame Wolf. So kommt auch die Einladung zum 10 jährigen Klassentreffen irgendwie ungünstig. Denn Martin fragt sich, was er seinen Klassenkameraden, denn über die letzten zehn Jahre erzählen soll, etwa: "Hi, ich bin Martin, ich habe den Präsidenten von Paraguay umgebracht - mit einer Gabel". Auf Anraten seiner Sekretärin und seines Psychiaters macht er sich aber dennoch zu diesem Klassentreffen auf. Zumal ihn ein Auftrag in das Örtchen Grosse Pointe verschlägt. Dort trifft er seine unvergessene Jugendliebe Debbie Newberry (Minnie Driver) wieder und verliebt sich aufs neue sehr heftig in die resolute junge Frau. Das klingt jetzt sehr nach "Friede, Freude, Eierkuchen". Aber da ist ja noch der Auftrag. Und ihm auf den Fersen sind auch noch zwei Regierungsagenten, die von Grocer einen entscheidenden Tip bekommen haben. Bei dieser Komödie stimmt einfach alles. Die Dialoge sind spitz und pointenreich, die Schauspieler Extraklasse und die Story kann überzeugen. So ein deprimierendes (dabei trotzdem irgendwie doch verdammt nah an der Realität) Jubiläumstreffen wie in "Ein Mann - ein Mord" habe ich noch nicht gesehen geschweige denn miterlebt. Vor allem John Cusack und Minnie Driver sind die Rollen auf dem Leib geschrieben. Ihnen mit man diese Typen einfach ab. Sie wirken glaubwürdig in alldem was sie auf der Leinwand tun. Und gerade dieser Faktor trägt viel zu einem guten Film bei. Da kann selbst Dan Akroyd als Grocer nicht viel falsch machen. Im nachhinein betrachtet halte ich gerade die die Rolle des Grocer nicht für optimal besetzt. Gut gefallen haben mit dagegen Alan Arkin als Psychiater und Joan Cuasak als Sekretärin, was sicherlich auch jeweils an den Rollen liegt. Die Regie oblag George Armitage (Miami Blues), dem es gelungen ist die einzelnen Element wie Action, Humor und Spannung unter einen Hut zu bringen und dabei gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Spannung, den ganzen Film über erhalten bleibt. Die Kameraführung und die Schnittechik sind dem Film (und den achtziger Jahren???) angepasst. Auf Hin- und Herschwenke und rasante Schnitte ala MTV wurde klugerweise verzichtet. Die Filmmusik wurde passend zu den achtziger Jahren ausgesucht, denn die Highschool Klasse, die sich trifft hatte ja 1986 den Abschluß gemacht. Fazit: Wundervolle Komödie
mit schwarzem Humor und guten Dialogen 8 von 10 Hitmen
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"Ein Mann - Ein
Mord!", nun ja in dem gleichnamigen Film legt der Profikiller
Martin Q. Blank, besser bekannt unter seinem bürgerlichen
Namen John Cusack, mehr als nur einen Menschen um. Aber wie sagt er
so schön im Film: "Das kommt nicht von mir". Was allerdings so
nicht ganz richtig ist, denn John Cusack wirkte bei diesem Film
nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Co-Autor und
Co-Produzent mit. Aber ich schweife ab. Worum geht es denn nun bei
"Ein Mann - ein Mord"?