David Langley, Kurator einer angesehenen Galerie in Los Angeles, lädt den vermeintlichen Kunstexperten "Dr." Bean ein, im feierlichen Rahmen eine Rede zu halten.
Was er nicht ahnt: Damit hat er sich das Chaos in Person aufgehalst. Schon bei seiner Ankunft in den USA versetzt Bean den Flughafensicherheitsdienst wegen eines mußmaßlichen Terroranschlages in Alarmzustand, läßt einen Truthahn in der Mikrowelle explodieren, verwandelt einen harmlosen Vergnügungspark in eine Todesfalle, zerstört binnen kürzester Zeit die Ehe seines Gastgebers und vernichtet schließlich, quasi als Höhepunkt, das 50 Millionen teure Gemälde, das er eigentlich lobpreisen sollte.
Doch dann geht selbst Bean auf, dass er diesmal wohl einen Schritt zu weit gegangen ist. Zerknirscht beschließt er, alles wieder in Ordnung zu bringen.
Und damit fängt das Chaos natürlich erst an ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Keine Katastrophe ist klein genug als dass Mr. Bean sie nicht auslösen könnte! Vielen ist er mit seinen TV-Serien und seinen kleinen Gastauftritten in großen Filmen bekannt! Nun schlägt er endgültig zu! Als "der ultimative Katastrophenfilm" wird "Bean" vom Verleih angekündigt - zu recht. Der "typische" Engländer Bean in den (seiner Meinung nach) kulturell völlig daniederliegenden USA, das kann nur mit dem Zusammenprall von Mars und Jupiter beschrieben werden. Und wenn dann Bean den Kulturschock verdaut hat, gehen die (für uns) vergnüglichen Katastrophen weiter ...
TV Movie 18/1997: Entweder man liebt Mr. Bean und seine genüßlich zelebrierten Kämpfe mit Alltagstücken, oder man kann mit seinem Grimassen-Overkill nichts anfangen. Dazwischen gibt es nichts. Aber auch wenn er einige Gags aus seinen TV-Shows übernommen hat, werden Fans die anderthalb Stunden Atkinson pur lieben. Verbindet er doch hinreißend britische Steifheit mit der amerikanischen Slapstick-Tradition eines Charlie Chaplin.
Die Woche 29.08.1997: So nimmt "der ultimative Katastrophenfilm" seinen Ausgang und es ist nicht zu viel verraten, wenn man erwähnt, dass nach jeder Vorstellung der Vorführer mit dem Boot nach Hause fahren muß - so viele Tränen werden gelacht. Denn was Rowan Atkinson in seinem ersten Kinofilm gerade an nonverbaler Komik ausbreitet, schlägt noch alles, was er als Black Adder oder Mr. Bean im Fernsehen schafft.
film-dienst 17/1997: In seiner Dramaturgie äußerst konventionell, enthält der Film jedoch einige Paradeauftritte des Situationskomikers.
TV Spielfilm 18/1997: Mr. Bean bemüht sich redlich, aber einige gute Sketche machen noch keinen Film.
TV Today 18/1997: Für Bean-Fans ein Gottesgeschenk. Wer seinen Eskapaden jedoch immer schon zwiespältig gegenüberstand, wird bei dieser Gag-Attacke die Zwischentöne vermissen.
Cinema 09/1997: Wer den TV-Bean mag, der wird den Kino-Bean lieben.