Hunger - Sehnsucht nach Liebe

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Hunger - Sehnsucht nach Liebe
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1997

Kino Deutschland: 1997-09-04
Laufzeit Kino: 96 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-01-17
Laufzeit DVD: 92 Minuten
Anbieter: Eurovideo

Video Deutschland: 2002-01-17
Laufzeit Video: 92 Minuten
Anbieter: EuroVideo



Szenenfoto Laura und Simon lieben sich. Nur sich selbst liebt Laura nicht genug, um Simons Nähe zuzulassen.

Aber es gibt da etwas, was keiner wissen darf: ihre Furcht vor Gefühlen versucht Laura in Eßanfällen zu ersticken.

Als Simon dahinter kommt, droht ihre Beziehung zu zerbrechen. Doch Lauras Hunger nach Leben gibt ihr die Kraft, die zerstörerische Sucht zu überwinden.


SzenenfotoDarsteller: Catherine Flemming (Laura), Kai Wiesinger (Simon), Christiane Hörbiger (Lauras Mutter), Jürgen Schornagel (Simons Vater), Barbara Focke (Simons Mutter), Niels Bruno Schmidt (Tom), Birgit Seidel (Theresa), Ariane Wisniewski (Ariane, Sekretärin), Christian Tramitz (Jan), Martin Gruber (Robert), Janina Vilsmaier (Laura, 11 Jahre)

Regie: Dana Vavrova

Stab: • Produzenten: Joseph Vilsmaier • Drehbuch: Dana Vavrova, Uli Buchner • Vorlage: - • Musik: Winfried Grabe, Christian Heyne • Kamera: Peter von Haller • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Harald Turzer • Schnitt: Norbert Herzner • Kostüme: Lucie Bates • Make Up: Ruth Philipp, Heiner Niehues • Ton: Roman Schwartz • Toneffektschnitt: Stefan Busch • Stunts: - •

Foto: Catherine Flemming, Dana Vavrova, Kai Wiesinger


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Großstadtfilm, ein Liebesfilm und ein Film über zwei Menschen unserer Zeit - in diesem Spannungsfeld erzählt Dana Vavrova die ungewöhnliche Geschichte der hübschen, erfolgreichen Laura und des Freizeit-Graffiti-Künstlers Simon, die sich ineinander verliebt haben und trotzdem den freien Fall der Liebe nicht genießen können. Mit cineastischem Einfallsreichtum wirft Regisseurin Dana Vavrova in ihrem Regiedebüt einen ungeschminkten Blick auf ein Tabu unserer Gesellschaft und beleuchtet zugleich in einer berührenden, wunderschönen Liebesgeschichte die tiefen Sehnsüchte einer Frau nach Zärtlichkeit, Zuneigung und auch nach dem Gefühl, sich ein bißchen selbst zu mögen. Ein leiser, zeitgemäßer Film mit höchst dramatischen Momenten.

TV Movie 18/1997: Beurteilt man "Hunger" nach seinem Informationswert, hat Dana Vavrova hervorragende Arbeit geleistet. Nach ihrem Film wird niemand mehr auf die Idee kommen, Bulimie als Bagatelle abzutun. Gescheitert ist die Regisseurin hingegen beim Versuch, das Thema mit allzu Trivialem schmackhaft zu machen. So schwankt "Hunger" am Ende unentschlossen zwischen Suchtdrama und Groschenroman-Liebelei.

film-dienst 18/1997: Mit aufdringlichen Bildmetaphern und psychologischen Platitüden arbeitendes Regiedebüt, das das relevante Thema "Bulimie" eher verharmlost als erhellt. Nur die beiden Hauptdarsteller überzeugen.

TV Today 18/1997: Der Film doziert, statt zu fesseln - und löst sich in einem entsetzlich plumpen Ende auf. Gut gemeint, schlecht gemacht.

TV Spielfilm 18/1997: Holzschnittartiges Psychogramm mit Ekelszenen wie im Horrorkino. Glänzende Hauptdarsteller.

Cinema 09/1997: Gut gespieltes, einfach erzähltes Porträt einer Bulimie-Kranken.

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