Ein König in New York

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein König in New York
Titel England: A King In New York
Genre: Komödie
Schwarzweiß, England, 1957, FSK 6

Kino Deutschland: 1976-08-27
Wiederaufführung: 1997-08-14
Laufzeit Kino: 111 Minuten
Kinoverleih D: Die Lupe

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-07-18
Kaufkassette: 2000-07-18
Laufzeit Video: 107 Minuten
Anbieter: Kinowelt

DVD Deutschland: 2000-07-18
Laufzeit DVD: 107 Minuten
Anbieter: Kinowelt



Szenenfoto König Shahdov von Estrovia, durch eine Revolution um seinen Thron gebracht, sucht Zuflucht in den USA.

Da er kein Geld hat, läßt er sich von einer jungen Dame aus dem Fernsehwerbungsgeschäft überreden, als Darsteller in Werbespots aufzutreten, aber er macht die Produkte, die er anpreisen soll, nur lächerlich.

Als er sich eines kleinen Jungen annimmt, dessen Eltern man wegen ihrer politischen Ansichten vor ein Untersuchungskomitee geschleppt hat, muß er selbst vor dem Komitee erscheinen.

Er wird zwar als unbedenklich deklariert, muß aber erleben,, dass der Junge die Freunde seiner Eltern denunziert.

Verbittert kehrt Shahdov mit seiner Frau den USA den Rücken.


SzenenfotoDarsteller: Charles Chaplin (König Shahdov), Dawn Addams (Ann Kay), Oliver Johnston (Botschafter Jaume), Michael Chaplin (Rupert Macabee), Maxine Audley (Königin Irene)

Regie: Charles Chaplin

Stab: • Produzenten: Charles Chaplin für Attica-Archway • Drehbuch: Charles Chaplin • Vorlage: - • Filmmusik: Charles Chaplin • Kamera: Georges Perinal • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Allan Harris • Schnitt: John Seabourne • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Chaplins erster in England gedrehter Film ist eine satirische Abrechnung mit den USA, dem "American way of Life" und der McCarthy-Ära. Chaplin verarbeitet also seine eigenen Erfahrungen, bleibt jedoch nicht in persönlicher Betroffenheit stecken, sondern deckt die Fehlentwicklungen der US-Gesellschaft systematisch auf und hält ihr den satirischen Zerrspiegel vor.

TV Spielfilm 17/1997: Chaplins Satire über einen König, der nach Amerika emigriert, hat viel Autobiographisches - immerhin war es die "McCarthy-Ära". Obwohl die Kritik das Werk nicht mochte - der "New Yorker" nannte ihn Chaplins schlechtesten Film - ist es sehenswert.

Lexikon des internationalen Films: Charles Chaplin rechnet mit dieser autobiografisch gestimmten Komödie schonungslos mit den USA der McCarthy-Ära ab.

TV Movie 17/1997: Wiederaufführung von Charles Chaplins schonungsloser Abrechnung mit den USA der McCarthy-Ära.


SzenenfotoBemerkungen

In Europa, besonders in Deutschland, steckte das Fernsehen noch in den Kinderschuhen, die US-Fernseh- und US-Werbemethoden waren weitgehend unbekannt. So wurde 1957 bei seiner Londoner Uraufführung weder der Witz noch die Kritik des Films begriffen. Erst bei der Wiederaufführung 1976 kam es zu einer Neubewertung des bis dahin weit unterschätzten Werkes.

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