Mrs. Dalloway

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mrs. Dalloway
Titel England: Mrs. Dalloway
Genre: Melodram
Farbe, England, 1997

Kino Deutschland: 1997-09-04
Laufzeit Kino: Minuten
Kinoverleih D: MFA

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-03-16
Kaufkassette: 1998-05-19
Laufzeit Video: 93 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto London 1923: Mrs. Clarissa Dalloway bereitet eine ihrer legendären Parties vor. Alles muß perfekt sein! Doch das plötzliche Auftauchen eines Mannes, den sie vor 30 Jahren zurückgewiesen hat, bringt diese Pläne durcheinander.

Erinnerungen werden wach, an einen Sommer auf dem Lande im ausgehenden 19. Jahrhundert, als sie jung war und von zwei Männern hofiert wurde.

Auf einmal verwickelt sich das Leben der Lady mit dem eines jungen Mannes, den sie nie wirklich treffen wird, der aber Gesprächsstoff der Party ist, und dessen Schicksal in ihr eine längst vergessene Wahrheit berührt:

Zwischen dem schönen Schein ihres Daseins und ihren wahren Wünschen liegt ein tiefer Abgrund der Verdrängung.


SzenenfotoDarsteller: Vanessa Redgrave (Clarissa Dalloway), Natascha McElhone (Clarissa in jungen Jahren), Rupert Graves (Septimus Warren Smith), Michael Kitchen (Peter Walsh), Alan Cox (Peter Walsh in jungen Jahren), Lena Headey (Sally Seton), Sarah Badel (Lady Rossetor / Sally Seaton), Amelia Bullmore (Rezia Warren Smith), Robert Portal (Richard Dalloway in jungen Jahren), John Standing (Richard Dalloway)

Regie: Marleen Gorris

Stab: • Produzenten: Lisa Katselas Pare, Stephen Bayly • Drehbuch: Eileen Atkins • Vorlage: Roman "Mrs. Dalloway" von Virginia Woolf • Filmmusik: Ilona Sekacz • Kamera: Sue Gibson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alison Wratten, Nik Callan • Schnitt: Robin Sales • Kostüme: Judy Pepperdine • Make Up: - • Ton: Peter Glossop, Brian Simmons • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: Marleen Gorris ist, nach dem Welterfolg ihres Oscar-prämierten Films "Antonia's Welt", eine faszinierende Verfilmung von Virginia Woolfs gleichnamigen Roman gelungen. Die hochkarätige Besetzung, Vanesse Redgrave und Natascha McElhone, bürgt für Kinogenuß höchster Qualität.

film-dienst 17/1997: Literaturverfilmung mit einigen inszenatorischen Schwächen, die jedoch durch die psychologisch differenziert beschriebene Gefühlsverwirrung der zentralen Figur sowie die virtuose Interpretationskunst der Hauptdarstellerin fesselt.

TV Spielfilm 18/1997: Ihre Verfilmung eines Romans von Virginia Woolf ist an manchen Stellen vielleicht etwas zu glatt, aber nicht nur wegen Vanessa Redgrave sehenswert.

TV Today 18/1997: Hübsch anzusehen, aber beliebiger und weniger tiefgründig als Gorris' Oscar-gekrönte Frauensage "Antonias Welt".

Cinema 09/1997: Gelungene Adaption des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf.

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