Funny Games

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Funny Games
Genre: Thriller
Farbe, Österreich, 1997, FSK 18

Kino Deutschland: 1997-09-11
Laufzeit Kino: 109 Minuten
Kinoverleih D: Concorde-Castle Rock/Turner

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-03-16
Laufzeit Video: 104 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto Urlaubsbeginn. Anna, Georg und ihr kleiner Sohn Schorschi fahren in ihr idyllisch gelegenes Haus am See. Die Nachbarn, Fred und Eva, sind auch schon da.

Für morgen ist man zum Golfen verabredet. Das Wetter ist herrlich. Während Vater und Sohn das frisch renovierte Segelboot auftakeln, bereitet Anna das Abendessen vor.

Plötzlich steht Peter, der junge, sichtlich wohlerzogene Gast der Nachbarn in der Haustür und bittet Anna um ein paar Eier - Eva koche gerade und sie seien ihr ausgegangen.

Bereitwillig kommt Anna der Bitte nach. Plötzlich stutzt sie und fragt, wie er denn auf das Grundstück gekommen sei. Da sei ein Loch im Zaun, entgegnet Peter, Fred habe es ihm gezeigt ...


SzenenfotoDarsteller: Susanne Lothar (Anna), Ulrich Mühe (Georg), Arno Frisch (Paul), Frank Giering (Peter), Stefan Clapczynski (Schorschi), Doris Kunstmann (Gerda), Christoph Bantzer (Fred), Wolfgang Glück (Robert), Susanne Meneghel (Gerdas Schwester), Monika Zallinger (Eva)

Regie: Michael Haneke

Stab: • Produzenten: Veit Heiduschka für Wega-Film • Drehbuch: Michael Haneke • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Jürgen Jürges • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Christoph Kanter • Schnitt: Andreas Prochaska • Kostüme: Lisy Christl • Make Up: Waldemar Pokromski • Ton: Walter Amann • Toneffektschnitt: Hannes Eder • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Anfangs ist manches nur ein wenig seltsam, später folgt Gewalt, am Ende die Rettung - klassischer Ablauf des Thriller-Genres und Bedingung für seinen reibungslosen Konsum. Aber Haneke polemisiert gegen die Ästhetisierung der Gewalt, indem er ein Genre, nämlich jenes des Thrillers, gleichzeitig bedient und auf den Kopf stellt. Eines kann garantiert werden: Niemand wird diesen Film gleichgültig verlassen.

film-dienst 18/1997: Eine schockierende, nur schwer erträgliche Medienreflexion, die an Hand der Strukturmerkmale des Thrillers übliche Sehgewohnheiten in Frage stellt und den Zuschauer als heimlichen Mittäter der filmischen Grausamkeiten entlarvt.

TV Spielfilm 19/1997: Der Zweck heiligt die Mittel: Schocker mit Nebenwirkungen.

Cinema 09/1997: Kühner und radikaler Beitrag zum Thema Gewalt im Film.

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