Rampenlicht

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Rampenlicht
Titel England, USA: Limelight
Genre: Drama
Schwarzweiß, England, 1952, FSK 6

Kino Deutschland: 1954-09-24
Kino England: 1952-10-16
Wiederaufführung: 1997-09-11
Laufzeit Kino: 140 Minuten
Kinoverleih D: Die Lupe

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: ja
Kaufkassette: 1997-10-09
Laufzeit Video: 130 Minuten
Anbieter: Taurus

DVD Deutschland: 2000-07-18
Laufzeit DVD: 130 Minuten
Anbieter: Kinowelt



Szenenfoto London 1913. Calvero, einst ein berühmter Clown, ist alt geworden. Seine Späße zünden nicht mehr. In seinem schäbigen Hotelzimmer lebt er in der Vergangenheit und versucht, die Gegenwart mit Alkohol zu vergessen.

Da findet er eines Tages seine Nachbarin, die junge Tänzerin Terry, bewußtlos auf. Sie hat versucht, sich mit Gas das Leben zu nehmen. Calvero gibt ihr neuen Lebensmut und kann ihr durch seine alten Beziehungen ein Engagement besorgen. Terry wird ein Ballettstar, und der Komponist Neville verliebt sich in sie.

Terry aber liebt Calvero und will den alternden Mann unbedingt heiraten. Der jedoch verschließt sich vor ihrer Liebe, und um ihre Zukunft nicht zu zerstören, verläßt er sie heimlich und wird Straßenkomödiant.

Terry feiert währenddessen Triumphe auf den großen Bühnen des Kontinents. Trotzdem hat sie die Suche nach Calvero nicht aufgegeben. Als sie ihn endlich findet, arrangiert sie einen Gala-Abend für ihn. Der zaghafte Versuch wird beim Publikum ein solcher Erfolg, dass Calvero noch einmal sein gesamtes Programm durchspielt.

Am Ende fällt er - ganz programmgemäß - in eine große Pauke in den Orchesterraum und wird in dieser hinausgetragen. Die Zuschauer wissen nicht, dass Calvero dabei einen Herzanfall erlitten hatte und nach dem Ende des Applauses sterbend hinter den Kulissen liegt.


SzenenfotoDarsteller: Charles Chaplin (Calvero), Claire Bloom (Terry), Buster Keaton (Alter Komiker), Sydney Chaplin (Neville), Nigel Bruce (Mr. Postant), Norman Lloyd, Marjorie Bennett, Charles Chaplin jr. (Kurzauftritt), Oona Chaplin (Kurzauftritt), Geraldine Chaplin (Kurzauftritt), Michael Chaplin (Kurzauftritt), Josephine Chaplin (Kurzauftritt)

Regie: Charles Chaplin

Stab: • Produzenten: Charles Chaplin für Celebrated / United Artists • Drehbuch: Charles Chaplin • Vorlage: - • Filmmusik: Charles Chaplin • Kamera: Roland H. Totheroh, Karl Struss • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Eugene Lourie • Schnitt: Joseph Engel • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: In "Rampenlicht" spielt Chaplin fast ganz ohne Maske. Sein Calvero ist nicht mehr Charlie, ist aber auch kein Anti-Charlie, wie Verdoux, sondern Chaplin selbst. Vielleicht hat hatte er ihn einmal als seinen "Abschiedsfilm" geplant. Dafür spricht das Thema und dass der alte "Charlie" in zwei Einlagen wehmütig zitiert wird. In jedem Fall aber verrät das subtile Meisterwerk über den Leidensweg eines alternden Künstlers viel von Chaplins künstlerischen Ethos und seiner Lebensphilosophie.

Lexikon des internationalen Films: Das Resümee eines Künsterlebens im Angesicht von Alter und Tod: rührend, versponnen, resignativ und stellenweise theatralisch.

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