Es kann wirklich jedem passieren: Das Auto
versagt mitten im Nirgendwo - so auch bei Jeff Taylor und seiner
Frau Amy, die auf dem Weg nach San Diego die menschenleere
Wüste des US-Südwestens durchfahren.
Nach kurzer Zeit scheint das Problem gelöst, denn ein Truck naht kurze Zeit später. Der Fahrer, Red Barr, erklärt sich bereit, Amy bis zur nächsten Raststätte mitzunehmen, damit sie von dort aus den Pannendienst rufen kann. In der Zwischenzeit gelingt es dem zurückgebliebenen Jeff Taylor jedoch, das Auto selbst wieder in Gang zu setzen.
Wurde seine Frau entführt? Kannte Amy den Truckfahrer vielleicht schon vorher? Ist sie freiwillig mit ihm gegangen? Für Jeff beginnt eine panische
Suche, die ihn an den Rand des Wahnsinns treibt. Darsteller: Kurt Russell (Jeff
Taylor), J. T. Walsh (Red Barr), Kathleen Quinlan (Amy Taylor), M.
C. Gainey (Earl), Jack Noseworthy (Billy), Rex Linn (Sheriff Boyd),
Ritch Brinkley (Al), Moira Harris (Arleen), Kim Robillard (Deputy
Len Carver), Thomas Kopache (Calhoun),
Regie: Jonathan Mostow Stab: • Produzenten:
Martha de Laurentiis, Dino de Laurentiis für Spelling Films /
Paramount Pictures • Drehbuch: Jonathan Mostow, Sam
Montgomery • Vorlage: Story von Jonathan Mostow
• Filmmusik: Basil Poledouris •
Kamera: Doug Milsome • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Victoria Paul • Schnitt: Derek Brechin, Kevin Stitt •
Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: James Arnett (Koordinator)
• Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Roman Polanskis "Frantic", George Sluizers "Spurlos", John Boormans "Beim Sterben ist jeder der Erste" und Steven Spielbergs "Duell" dürften Pate gestanden haben für Jonathan Mostows furioses Leinwand-Debüt, dessen Suspense-Elemente gar an Altmeister Hitchcock erinnern. Souverän wie immer Kurt Russell, der hier vom Biedermann zum Actionhelden mutiert, um seine Frau aus den Händen skrupelloser Verbrecher zu befreien. TV Movie 21/1997: In einem Kinojahr, das uns mit Digitaleffekten zuballert, kommt Jonathan Mostows Film erfrischend einfach daher. Dank straffem Drehbuch, grandioser Wüstenkulisse und einem fein abgestimmten Darsteller-Ensemble - Kurt Russell spielt in seiner besten Rolle seit Jahren den Übergang vom Biedermann zum Actionhelden absolut glaubwürdig. Und vielleicht wird mancher nach diesem Film seinen USA-Urlaub stornieren. Cinema 10/1997: Die Autopanne von Kurt Russell und Kathleen Quinlan eskaliert zu einem klastrophobischen Alptraum in den Weiten Neu-Mexikos. Ein Schocker ohne Fehlzündung.
film-dienst 20/1997: Ein inszenatorisch und fotografisch hervorragender, kraftvoller Thriller; zugleich eine Studie über Zeit, Raum und Einsamkeit. TV Spielfilm 21/1997:
Spannender Thriller mit Schwächen im letzten
'Drittel. Bemerkungen
Die Dreharbeiten begannen in der
Moab-Wüste. In den zwölf Wochen nach der Inszenierung des
Motorschadens wechselte die Crew 17mal den Schauplatz, wobei sie
Entfernungen zwischen 80 und 800 Kilometern zurücklegte. Die
verschiedenen Drehorte befanden sich in Utah, Nevada und
Kalifornien.
|



Es kann wirklich jedem passieren: Das Auto
versagt mitten im Nirgendwo - so auch bei Jeff Taylor und seiner
Frau Amy, die auf dem Weg nach San Diego die menschenleere
Wüste des US-Südwestens durchfahren.
Sofort macht er
sich auf den Weg zur Raststätte. Dort eingetroffen, muß
er entsetzt feststellen, dass dort niemand von seiner Frau je etwas
gesehen oder gehört haben will. Und von dem Truckfahrer Red
Barr fehlt ebenfalls jede Spur.
Darsteller:
Filmkritiken
TV Today
21/1997: Minimalistisches, nahezu perfektes Adrenalin-Kino, in
dem sich von der ersten Minute an ein Gefühl von Bedrohung
breitmacht.
Bemerkungen