Jerry Fletcher lebt mit seiner unbestimmten Angst
- er weiß nicht, wie lange schon. Der New Yorker Taxifahrer
vermutet hinter allem etwas und redet ununterbrochen über
irgendwelche Verschwörungen.
Ob Fluor im Wasser oder internationale Finanzpolitik - er behauptet, jemand kontrolliere alles, und wir sind nur die Gefangenen einer fürchterlichen Geschichte.
Und dieser merkwürdige Psychologe Dr. Jonas ... er entdeckt zusammen mit Jerry eine üble Wahrheit. Jerry und Dr. Jonas müssen
jetzt Alice beschützen ...doch vor wem? Und warum? Ist das die
Verschwörung, die Jerry immer vermutete? Darsteller: Mel Gibson (Jerry Fletcher),
Julia Roberts (Alice
Sutton), Patrick
Stewart (Dr. Jonas), Cylk Cozart (Agent Lowry), Stephen Kahan
(Wilson), Terry Alexander (Flip), Alex McArthur (Cynic)
Regie: Richard Donner Stab: • Produzenten:
Joel Silver, Richard Donner für
Warner Bros. • Drehbuch: Brian Helgeland • Vorlage: - • Buch
zum Film: Roman "Fletcher's Visionen" von J. H. Marks •
Filmmusik: Carter Burwell •
Kamera: John Schwartzman • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Paul Sylbert • Schnitt: Frank J. Urioste •
Kostüme: Ha Nguyen • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
TV Movie 23/1997: Eigentlich hätte Verschwörungsexperte Oliver Stone diesen Film drehen müssen. Glaubt man allerdings Jerry, so ist der Regisseur von "John F. Kennedy - Tatort Dallas" einer von "ihnen" ("Sonst wäre er schon tot"). In Szenen wie dieser machen "Fletchers Visionen" viel Freude. Und sie langweilen keine Minute - immerhin durfte Richard Donner ein Budget von rund 75 Millionen Dollar verpulvern. Nur dem Anspruch, Jerry auch als tragischen Helden zu zeigen, wurde der Action-Spezialist nicht gerecht: Zu hart sind die Übergänge von Spaß zu Ernst.
Cinema 11/1997: Fletcher's Visionen ... sind gepräft von irren Verschwörungstheorien. Ist Fletcher paranoid? Und wenn schon: Auch Paranoiker können echte Feinde haben ...
TV Spielfilm 23/1997: Eine
derart überladene Story können auch die guten
Schauspieler nicht wettmachen.
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Jerry Fletcher lebt mit seiner unbestimmten Angst
- er weiß nicht, wie lange schon. Der New Yorker Taxifahrer
vermutet hinter allem etwas und redet ununterbrochen über
irgendwelche Verschwörungen.
Alice ist Anwalt
beim Justizministerium, sie kann die öffentliche
Erklärung über den Tod ihres Vaters nicht akzeptieren.
Und sie hat Sympathien für Jerry, den sie allerdings bereits
exakt achtmal samt seinen Verschwörungstheorien aus ihrem
Büro geworfen hat.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst
22/1997: Was als ironisches Vexierspiel über die
amerikanische Verschwörungsmanie beginnt, entpuppt sich allzu
schnell als routinierter, reichlich konventioneller Thriller,
dessen filigrane Bildkompositionen im Gang der Handlung keine
Entsprechung finden.
TV Today
23/1997: Ein Klasse-Thriller! Reich an Überraschungen,
versponnenem Witz und krachender Action.