Hella ist dreißig und Apothekerin. Ihr bisher recht tristes Liebesleben erhält einen völlig unerwarteten Kick, als plötzlich drei ganz unterschiedliche Männer in ihr Leben treten.
Levin, ein Student mit der Vorliebe für Geld, schnelle Autos und schöne Frauen; Dieter, ein Ex-Sträfling mit häuslichen Ambitionen, und Pawel, ein Romantiker mit Familiensinn.
Da Hella sich zwischen den Männern zunächst nicht so recht entscheiden kann, bieten sich eine gutsortierte Hausapotheke und eine Reihe seltsamer Todesfälle als Lösung ihrer Probleme an ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit "Die Apothekerin" verfilmte Rainer Kaufmann den dritten und bisher erfolgreichsten Roman von Ingrid Noll. Dabei bedient er sich ihres pechschwarzen, hintergründigen Humors und macht Ihre Faszination für den Horror des Alltäglichen zum Leinwanderlebnis.
TV Movie 20/1997: Eine Top-Besetzung garantiert noch keinen guten Film - doch diesmal hat's geklappt. Katja Riemann steckt locker zwei durchtriebene Kerle in die Tasche. Jürgen Vogel glänzt - mit und ohne Zahnlücken. Und keiner kann so schön böse bis traurig gucken wie Richy Müller. Dazu gibt's bei der "Apothekerin" noch eine ordentliche Dosis makabrer Gemeinheiten und rührende Momente.
film-dienst 20/1997: Mal makabre Komödie, mal bizarres Melodram, mangelt es dem formal durchaus bestechenden Film an einer dramaturgisch überzeugenden Struktur, so dass das abgründige Spiel mit verdrängten Wünschen und unterdrückten Trieben viel erzählerischen Leerlauf aufweist.
Cinema 10/1997: Schwarzhumorige Verfilmung des Krimi-Bestselleres von Ingrid Noll mit Jürgen Vogel, Richy Müller und einer grandiosen Katja Riemann.
TV Today 20/1997: Endlich auch aus deutschen Studios: rabenschwarzer Humor in angelsächsischer Tradition.
TV Spielfilm 20/1997: Solide makabre Krimikomödie, die gern tiefschwarz wäre.