Cop Land

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Cop Land
Titel USA: Cop Land
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1998-01-29
Kino USA: 1997-08-15
Laufzeit Kino: 105 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-08-04
Laufzeit Video: 101 Minuten
Anbieter: VCL


Szenenfoto Tagsüber in New York im oft lebensgefährlichen Einsatz, nachts im scheinbar idyllischen Garrison, New Jersey, Kraft und Ruhe tanken - zahlreiche City-Cops fliehen nach Feierabend über die George-Washington-Brücke in den kleinen Ort, wo ihre Familien auf sie warten.

Der gutmütige Sheriff Freddy Heflin sorgt dort offiziell für Ruhe und Ordnung, doch insgeheim ziehen die von ihm bewunderten Kollegen aus New York die Fäden. Vor allem Ray Donlan wickelt im Schutz der Provinzstadt seine dubiosen Transaktionen mit der Mafia ab.

Ray ist es auch, der seinen Neffen, den Polizisten Murray Babitch, unter seine Fittiche nimmt, als der mutmaßlich in Notwehr zwei Männer erschossen hat.

Nicht nur Freddy erfährt per Zufall davon, dass Murray von Ray in Garrison versteckt wird, sondern auch Rays Ex-Partner Moe Tilden, der jetzt für die Aufklärung polizeiinterner Angelegenheiten zuständig ist, bekommt von der Sache Wind und taucht in Garrison auf.

Nachdem Murray, der nach Rays Angaben durch einen Sprung von der George-Washington-Brücke Selbstmord begangen hat, "beerdigt" wurde, wollen Ray und seine Helfer das Problem auf ihre Art lösen.

Sie versuchen Murray zu töten, doch der kann entkommen und bittet Freddy um Hilfe. Allmählich wird Freddy klar, welche Rolle ihm in diesem perfiden Spiel zugedacht wurde, und er weiß, dass er unverzüglich handeln muß.


SzenenfotoDarsteller: Sylvester Stallone (Sheriff Freddy Heflin), Harvey Keitel (Ray Donlan), Ray Liotta (Gary "Figs"), Robert de Niro (Moe Tilden), Janeane Garofalo (Cindy Betts), Robert Patrick (Rucker), Michael Rapaport (Murray Babitch), Annabella Sciorra (Liz Randone), Malik Yoba (Detective Carson), Arthur J. Nascarella (Frank Lagondo)

Regie: James Mangold

Stab: • Produzenten: Cary Woods, Cathy Konrad, Ezra Swerdlow • Drehbuch: James Mangold • Vorlage: - • Filmmusik: Howard Shore • Kamera: Eric Edwards • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Lester Cohen • Schnitt: Craig McKay • Kostüme: Ellen Lutter • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Film mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle des Mannes, der abwägen muß, was wichtiger ist: seine Idole oder das Gesetz! James Mangold ist es gelungen, einen packenden Thriller zu realisieren, der bis zum Schluß spannend bleibt.

TV Movie 03/1998: "Rambo" bietet als Verlierer eine Glanzleistung, wohingegen Robert de Niro recht lustlos wirkt. Der zweifache Oscar-Preisträger hat wohl gemerkt, in welch krude Geschichte er da geraten ist. Denn das Drehbuch hat mehr Löcher, als die Polizei erlaubt. So fragt man sich, warum die Cops Babitch erst helfen - und ihn später umbringen wollen - das hätten sie auch gleich tun können. Dann wäre der Film allerdings nach zehn Minuten zu Ende gewesen.

film-dienst 02/1998: Ein mit einem hochkarätigen Starensemble besetzter Film, der hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zwar unterhält er mit einigen spannungsgeladenen Sequenzen, letztlich aber bleibt die Geschichte zu schlicht, und der Hauptdarsteller wirkt mitunter unglaubwürdig.

Die Woche 1999-01-30: In dem geht geht es dann noch einmal fundamentalistisch um Blut und Schweiß, da verbiegen sich die Bilder vor der physischen Realität der Western. Doch dieses Mal Tut's weh: Wenn es auf der plötzlich Subjektivität abbildenden Tonspur nur noch dumpf rauscht, weil man Freddy das halbe Ohr weggeschossen hat. Gehört das Ende nicht mehr den Triumphgesten des intakten Körpers, sondern dem glaubwürdigen Schmerzensschrei eines Lost Action Hero.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
© 1997 Kinowelt © 1998 VCL © 1994 - 2010 Dirk Jasper