Paradise Road

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Paradise Road
Titel USA: Paradise Road
Genre: Drama
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-11-20
Laufzeit Kino: 121 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-07-02
Laufzeit Video: 117 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox


Szenenfoto Nach der Bombardierung von Singapur im Jahre 1941 werden zuerst Frauen und Kinder der dort lebenden Europäer in die Heimat zurückgeschickt. Aber auch ihr Schiff wird bombadiert und sinkt.

Die Japaner internieren alle Überlebenden in brutal geführten, primitiven Lagern im Dschungel von Sumatra. Adrienne Pargiter, für die ein Leben ohne Musik fast unvorstellbar ist, bewirkt mit ihrem enormen Engagement und Enthusiasmus ein kleines Wunder: Sie gründet einen Chor, dessen Gesang sogar die aggressiven Aufseher, für die die Todesstrafe auch bei kleinsten Delikten zur Tagesordnung gehört, besänftigt.

Und sie gewinnt die Frauen, denen es zunächst nicht gelungen ist, ihre gegenseitigen Vorurteile und Standesunterschiede zu überwinden. Vielen Frauen erleichtert diese Hinwendung zur Musik in ihrer unerträglichen Situation das Leben, viele bewahrt es vor dem völligen Verlust von Stolz und Würde.

Es gelingt ihnen, den Krieg und ihre Gefangenschaft zu überleben, auch wenn viele Wunden nie mehr heilen können.


SzenenfotoDarsteller: Glenn Close (Adrienne Pargiter), Pauline Collins (Margaret Drummond), Cate Blanchett (Susan Macarthy), Frances McDormand (Dr. Verstak), Julianna Margulies (Topay Merritt), Jennifer Ehle (Rosemary Leighton-Jones), Elizabeth Spriggs (Mrs. Roberts), Johanna ter Stegge (Sister Wilhelmina)

Regie: Bruce Beresford

Stab: • Produzenten: Sue Williken, Greg Coote • Drehbuch: Bruce Beresford • Vorlage: Story von David Giles, Martin Meader • Filmmusik: Ross Edwards • Kamera: Peter James • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Herbert Pinter • Schnitt: Timothy Wellburn • Kostüme: Terry Ryan • Make Up: Nikki Gooley • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 23/1997: Nach einer authentischen Geschichte gedrehter Film, der Leiden und Elend weitgehend ausspart zugunsten einer pathetisch-sentimentalen Inszenierung. Die klischeehafte Figurenzeichnung und der unsensible Umgang mit dem historischen Kontext sind gleichermaßen für das Scheitern des Films verantwortlich.

TV Movie: Der Film verdankt seine Intensität der starken und geschickt zusammengestellten Besetzung. Die drastischen Bilder reizen das Elend des Lagerlebens fast bis zur Unerträglichkeit aus. Die menschlichen Momente aber überwiegen und bewahren den Film davor, in simple Freund-Feind-Klischees abzurutschen. (...) Höllentrip mit hervorragenden Darstellern.

Mädchen: Ein bewegender Film über die Macht der Phantasie und Menschlichkeit unter extremen Bedingungen.

Filmecho/Filmwoche: Diese Ausgewogenheit macht den Film neben den Darstellerleistungen zu einem der überzeugendsten Antikriegsfilme der vergangenen Jahre.

Hörzu: Eine wahre Geschichte und zugleich einer der anrührenden Filme dieses Kino-Winters.

Joy: Anrührend und glänzend besetzt.

Super Illu: Die Darstellerinnen sind wunderbar.

Für Sie: Stilles aber beeindruckendes Drama.

Dirk Jasper FilmLexikon
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