Irgendwie ist die selbstbewußte Restaurantkritikerin Julianne immer davon ausgegangen, dass sie und ihr bester Freund, der Sportreporter Michael, niemals heiraten.
Oder wenn, dann höchstens sich gegenseitig. Deswegen versteht sie die Welt nicht mehr, als Michael sie eines Tages zu seiner Hochzeit mit der Millionenerbin Kimmy einlädt.
Besessen von der Idee, Michael zurückzugewinnen, spinnt Julianne die ausgefallensten Intrigen. Als alle Versuche fehlschlagen, die Rivalin aus dem Feld zu schlagen, greift Julianne zum Äußersten!
Wenige Stunden vor der Trauung gesteht sie ihm ihre ehrliche Liebe ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Der australische Regisseur P. J. Hogan, der 1994 mit der unkonventionellen Komödie "Muriels Hochzeit" internationale Erfolge feierte, inszenierte "Die Hochzeit meines besten Freundes" als Hommage an die Screwball-Klassiker mit Katherine Hepburn und Spencer Tracy - voller Tempo, Gefühle und visuellen Einfällen. In ihrer schönsten (und erfolgreichsten Rolle) seit "Pretty Woman" glänzt Julia Roberts als bezauberndste Intrigantin der Filmgeschichte. Eine hinreißende Komödie mit originellem Happy-End und wunderschöner Musik von Burt Bacharach!
film-dienst 24/1997: Eine nach gängigen Vorbildern inszenierte "Hochzeitsverhinderungs-Komödie", deren Drehbuchschwächen durch die schillernde Interpretation der Hauptrolle weitgehend überspielt werden. Trotz der detailverliebten Inszenierung dennoch ein nur wenig originelles Kinovergnügen.
TV Today 25/1997: Regisseur P. J. Hogan geht nicht mehr so wild zu Werke wie bei "Muriels Hochzeit" - dennoch hetzt er seine bestens aufgelegten Stars Julia Roberts, Cameron Diaz, Dermot Mulroney und den charismatisch-komisichen Sidekick Rupert Everett durch ein wahres Kuriositätenkabinett. Fazit: Diesen schmalen Pfad zwischen Romantik und Klamauk haben bislang noch nicht viele Regisseure gefunden.
TV Spielfilm 25/1997: Harmlos-unterhaltsamer Hochzeitsspaß, dem am Ende etwas der rechte Biß fehlt.