Das Tagebuch des Verführers

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das Tagebuch des Verführers
Titel Frankreich: Le journal du seducteur
Genre: Melodram
Farbe, Frankreich, 1996, FSK nicht vorgelegt

Kino Deutschland: 1997-10-09
Laufzeit Kino: 95 Minuten
Kinoverleih D:



Szenenfoto Die scheue Psychologiestudentin Claire findet ein Exemplar von Kierkegaards "Tagebuch eines Verführers" bei dem melancholischen Charmeur Gregoire.

Sie verliebt sich prompt in ihn und entwickelt ungeahnte sexuelle Gelüste. Durch ihn lernt sie etliche Exzentriker kennen, wie ihr Mitbewohner Sebastian, Gregoires Oma und sogar Claires Seelenklempner Hubert.

Und alle haben ihre Psycho-Macke offenbar daher, dass sie das 150 Jahre alte Buch des Philosophen kennen und wie Claire dessen obskurer Magie erlagen.


SzenenfotoDarsteller: Chiara Mastroianni (Claire Conti), Melvil Poupaud (Gregoire Moreau), Mathieu Amalric (Sebastien), Daniele Dubroux (Anne, die Mutter), Jean-Pierre Leaud (Hugo), Micheline Presle (Diane), Saint Macary (Hubert Markus), Serge Merlin (Robert)

Regie: Daniele Dubroux

Stab: • Produzenten: Paulo Branco für Gemini / Madrogoa / Canal+ / CNC • Drehbuch: Daniele Dubroux • Vorlage: Roman von Sören Kierkegaard • Filmmusik: Jean-Marie Senia • Kamera: Laurent Machuel • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jean-Francois Naudon • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Teils philosophische Komödie, teils Krimi-Groteske, funktioniert die Geschichte wie eine chemische Versuchsanordnung, die das Wunder der Liebe erforschen will und dabei die Verstrickungen der Figuren immer wieder ironisch bricht. Die Lust am geheimnisvoll kriminalistischen Spiel läßt dabei nie vergessen, dass es auch um moderne existentielle Probleme wie Einsamkeit, Todessehnsucht und Neurosen geht. Ein hochintelligenter Film, ausgestattet mit zahlreichen literarischen, kulturhistorischen und filmischen Bezügen, der zugleich stets auch als bezauberndes Märchen fesselt.

Cinema 10/1997: Philosophisch überfrachtete Liebesgeschichte mit Deneuve-Tochter Chiara Mastroianni.

TV Today 21/1997: Stoff für ein Melodram, aufbereitet als skurrile Love-Story: poetisch, surreal und überraschend heiter.

Dirk Jasper FilmLexikon
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