Im Sommer des Jahres 1947 verliebt sich der
College-Professor Humbert Humbert rettungslos in die erst
zwölfjährige Lolita, und dank einer unglaublichen
Verkettung von Umständen gelingt es dem kultiviert-dekadenten
Europäer, das Mädchen mit der Zahnspange zu seiner
Geliebte zu machen.
Gemeinsam begibt sich das seltsamste allere seltsamen Paare auf eine ziellose Autoreise durch die USA, ein Land, so jung, rätselhaft, kindlich und gefährlich wie Lolita selbst. Viel zu spät erkennt Humbert,
dass sein wieder entdecktes Paradies der Vorhof zur Hölle ist
und er systhematisch zerstört, was er liebt. Darsteller: Jeremy Irons (Humbert
Humbert), Melanie Griffith
(Charlotte Haze), Frank Langella (Clare
Quilty), Dominique Swain (Lolita), Suzanne Shepherd (Miss Pratt),
Keith Reddin (Reverend Rigger), Erin J. Dean (Mona), Joan Glover
(Miss LeBone), Pat P. Perkins (Louise), Ed Grady (Dr.
Melnick)
Regie: Adrian Lyne Stab: • Produzenten:
Mario Kassar, Joel B. Michaels für Pathe Produktion •
Drehbuch: Stephen Schiff • Vorlage: Roman "Lolita" von Vladimir
Nabokov • Filmmusik: Ennio Morricone •
Kamera: Howard
Atherton • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jon
Hutman • Schnitt: Julie Monroe, David
Brenner • Kostüme: Judianna Makovsky • Make Up: -
• Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: -
• Filmkritiken
film-dienst 26/1997: Verfilmung des bekannten Romans von Vladimir Nabokov, der es nicht gelingt, die stilistische Originalität des Romans ins Visuelle zu übertragen. Statt die erotische Komponente glaubhaft auszuspielen, flüchtet sich der Film in populär-psychologische Metaphern und spekulativ wirkende Gewaltszenen. TV Movie 01/1998: Am erstaunlichsten an Lolita ist das Einfühlungsvermögen, das Adrian Lyne bei der Adaption bewies. Der Regisseur, oft der Effekthascherei bezichtigt, hat sich redlich bemüht, dem komplexen Buch gerecht zu werden. Gescheitert ist er am Ende an der übertriebenen Ernsthaftigkeit, mit der er den Stoff behandelte. Stanley Kubrick tat gut daran, die Geschichte aus der Distanz zu erzählen - Adrian Lynes ästhetischer Film, der sich auf den psychologischen Aspekt konzentriert, wirkt dagegen allzu angestrengt - und somit langweilig. TV Today 01/1998: Vladimir Nabokovs Buch ist die Tragödie eines erbärmlichen Mannes. Adrian Lynes Film ist einfach nur eine erbärmliche Tragödie. Cinema 01/1998: Folgt
"Verhängnisvolle Sodomie"? Bemerkungen
Die erste Verfilmung von Stanley Kubrick mit James Mason sorgte 1962 für skandalträchtige Schlagzeilen. Die Neuverfilmung kostete 50
Millionen Dollar und fand (bis jetzt noch immer) keinen Verleih in
den USA.
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Im Sommer des Jahres 1947 verliebt sich der
College-Professor Humbert Humbert rettungslos in die erst
zwölfjährige Lolita, und dank einer unglaublichen
Verkettung von Umständen gelingt es dem kultiviert-dekadenten
Europäer, das Mädchen mit der Zahnspange zu seiner
Geliebte zu machen.
Darsteller:
Filmkritiken
Bemerkungen