Spawn

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Spawn
Titel USA: Spawn
Genre: Fantasy-Action
Farbe, USA, 1997, FSK 16

Kino Deutschland: 1997-10-30
Kino USA: 1997-08-01
Laufzeit Kino: 96 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film



Szenenfoto Al Simmons, Spezial-Agent eines US-Geheimdienstes, hat nur noch einen letzten Auftrag zu erledigen. Er ahnt nicht, dass er damit geradewegs in die Falle seines niederträchtigen Bosses Jason Wynn geht: Simmons wird hinterhältig ermordet.

Im Jenseits schließt der Verzweifelte einen Pakt mit dem Satan: Simmons darf als "Spawn" auf die Erde zurückkehren und so seine geliebte Frau Wanda noch einmal sehen. Dafür soll er die höllischen Heerscharen im Kampf um die Weltherrschaft anführen.

Zurück auf der Erde, findet sich Spawn mit enormen Kräften ausgestattet. Über mentale Projektion kann er seinen neo-plasmatischen Körper in jede gewünschte Waffe verwandeln.

Schon bald drängt ihn der Statthalter der Unterwelt, der zynische und unberechenbare Clown, seinen Vertrag zu erfüllen. Doch Cogliostro, ein ebenfalls aus dem Jenseits Zurückgekehrter, macht Spawn klar, dass damit das Ende der Zeit verbunden wäre. Spawn muß sich entscheiden ...


SzenenfotoDarsteller: Michael Jai White (Al Simmons / Spawn), John Leguizamo (Clown), Martin Sheen (Jason Wynn), Theresa Randle (Wanda), Nicol Williamson (Cogliostro), D. B. Sweeny ( Terry), Miko Hughes (Zack), Melinda Clarke (Jessica Priest)

Regie: Mark Dippe

Stab: • Produzenten: Clint Goldman für New Line Cinema • Drehbuch: Alan McElroy • Vorlage: Comics von Todd McFarlane • Filmmusik: Graeme Revell • Kamera: Guillermo Navarro • Spezialeffekte: Steve "Spaz" Williams, IL & M • Ausstattung: Philip Harrison • Schnitt: Michael N. Knue • Kostüme: Dan Lester • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Mark Dippe gibt mit seiner spektakulären Comic-Realverfilmung sein glanzvolles Debüt als Regisseur. Zusammen mit seinem oscargekrönten Team von Industrial Light & Magic überschreitet er mit "Spawn" die Schwelle in eine neue Action-Dimension.

TV Movie 22/1997: Irgendwie ist es schwer nachvollziehbar, dass ein grauenhaft entstellter Comic-Held zur Kultfigur avancieren kann. "Spawn" kommt wie eine Kreuzung aus "Batman" und "The Crow" daher - zäh und schlapp wie ein alter Cheeseburger. Da können selbst die verblüffenden Trickaufnahmen nicht versöhnen.

film-dienst 21/1997: Rasante Verfilmung einer fantasievollen, aber extrem brutalen Comic-Serie, die mit einigen vorzüglichen Computeranimationen aufwartet, die Handlung aber so sehr vernachlässigt, dass sie zum leeren Kunstprodukt verkommt.

Cinema 11/1997: Gegen ihn ist "Batman" Mutter Theresa: Spawn kehrt aus dem Reich der Toten zurück, um seine Mörder ebendorthin zu befördern. Diabolisch und dabei unblutiger als die Vorlage.

TV Today 22/1997: Als ob man seinen Kopf in die Waschmaschine steckt und auf Schleudern stellt.

TV Spielfilm 22/1997: Finstere Comic-Verfilmung ohne Phantasie, Charme und Witz.


SzenenfotoBemerkungen

Mit "Spawn" hat der Zeichner Todd McFarlane 1992 eine der erfolgreichsten Comic-Figuren aller Zeiten geschaffen. Mittlerweile konnten weltweit mehr als 100 Millionen Exemplare verkauft werden. Die deutsche Ausgabe erscheint seit Anfang 1997 mit einer monatlichen Auflage von 100.000 Exemplaren.

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