Kate hat im Spiel des Lebens nicht gerade die Trümpfe in der Hand. Aus Gründen, die sie sich selbst nicht erklären kann, stagniert die Karriere der attraktiven und kompetenten New Yorker Werbeassistentin.
Kates Chef Mr. Mercer will sie nicht befördern, da Kate seiner Meinung nach als Single keine Verpflichtungen eingeht und er befürchtet, dass sie - ungebunden wie sie ist - von einem Tag auf den nächsten zur Konkurrenz abwandern könnte.
Zu den Problemen im Job kommt noch Kates unglückliches Liebesleben. Ihre Mutter Rita wünscht sich nichts sehnlicher, als Kate endlich unter der Haube zu sehen. Doch Kate hat ihr Auge nach zahllosen frustrierenden Affären ausgerechnet auf ihren Kollegen Sam geworfen. Leider ist der notorische Womanizer jedoch nur auf jene Frauen scharf, die schon vergeben sind. Schlechte Karten also für Kate ...
Kates Busenfreundin Darcy weiß einen Ausweg aus dem Dilemma: Sie schlägt vor, dass Kate den attraktiven Nick, den sie zuvor bei einer Hochzeit flüchtig kennengelernt hat, als Pseudo-Verlobten ausgibt.
Und tatsächlich - die List geht auf. Als Ehefrau in spe wird Kate mit der längst überfälligen Beförderung belohnt, und auch Sam stellt plötzlich fest, dass sie eine ziemlich begehrenswerte (weil vergebene) Frau ist.
Ende gut, alles gut? Von wegen! Nick, der gegen Geld engagiert wird und bei einem Geschäftsdiner seine Rolle spielen soll, hegt nämlich mehr als freundschaftliche Gefühle für seine Auftraggeberin und hält sich nicht mehr an Verabredungen. Kate verfängt sich immer mehr in ihrem eigenen Lügengewebe: Soll sie mit der Wahrheit herausrücken, ihre Karriere gefährden und riskieren, dass ihre Affäre mit Sam ein jähes Ende findet ...?
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
TV Hören und Sehen 21/1998: Für alle, die sich so richtig ausschütten wollen vor Lachen! Aber: Nicht das Taschentuch vergessen! Zum Schluß gibt's das schönste Happy End seit langer Zeit!
TV Movie 12/1998: Im Kino ist der Sommer die Zeit für romantische Komödien. Und diese ist gar nicht so schlecht: Nach etlichen Irrungen erreichen die sympathischen Darsteller das unvermeidliche sentimentale Finale - Gott sei Dank!
kultur Spiegel Extra 06/1998: Nach dieser Komödie, in der Aniston eine Karrierefrau ohne Mann, aber mit umfangreichem Kleiderschrank spielt, werden alle ihre Klamotten haben wollen - die sind das Sehenswerteste an dem seichten Film.
film-dienst 11/1998: Eine angestrengt wirkende Twen-Komödie mit peinlich-drögen Dialogen und den üblichen Klischees. Auch darstellerisch nicht überzeugend.
TV Spielfilm 12/1998: Komödien-Schonkost: kalorienarm, keimfrei und ohne jede eigene Geschmacksnote.
TV Today 12/1998: Drollig und charmant - wenn auch nicht gerade originell.
Cinema 06/1998: Ein Film wie ein Baiser: süß und irgendwie hohl.