Mein Leben in Rosarot

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mein Leben in Rosarot
Titel Frankreich: Ma vie en rose
Genre: Melodram
Farbe, Frankreich, Belgien, England

Kino Deutschland: 1997-11-06
Laufzeit Kino: 88 Minuten
Kinoverleih D: MFA

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-09-02
Kaufkassette: 1998-09-02
Laufzeit Video: 88 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto Mädchen tragen Kleider, schminken sich und spielen mit Barbiepuppen. Genau das macht auch Ludovic.

Er ist ein Mädchen - das weiß er ganz sicher! Es gibt nur ein kleines lästiges Problem dabei: Seine Eltern, Geschwister und Nachbarn halten ihn irrtümlicherweise für einen Jungen ...

Was für ihn völlig normal erscheint, ist es eben für andere Leute nicht. Manche Dinge tut man, andere nicht: Egal wie natürlich sie auf uns wirken.


SzenenfotoDarsteller: Michele Laroque (Hanna), Jean-Philippe Ecoffey (Pierre), Helene Vincent (Elisabeth), Georges du Fresne (Ludovic), Daniel Hanssens (Albert), Laurence Bibot (Lisette), Jean-Francois Gallotte (Jeannot), Caroline Baehr (Monique), Julie Riviere (Jerome), Cristina Barget (Zoe)

Regie: Alain Berliner

Stab: • Produzenten: Carole Scotta für Haut et Court / La Sept Cinema / TF1 Film / WFE / RTBF / Freeway Films • Drehbuch: Chris Vander, Alain Berliner • Vorlage: - • Filmmusik: Dominique Dalcan • Kamera: Yves Cape • Spezialeffekte: Sparx • Ausstattung: Veronique Melery • Schnitt: Sandrine Deegen • Kostüme: Karen Muller Serreau • Make Up: Kaatje van Damme • Ton: Ludovic Henault • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Mein Leben in Rosarot" erzählt vom allgegenwärtigen Mißtrauen gegenüber allem, was "anders" ist. Kinder leben noch in einer Welt voller Möglichkeiten, nichts ist unabänderlich. Aber die Erwachsenenwelt wird bestimmt durch feste Definitionen: Blau für Jungen und Rosa für Mädchen. Der Film zeigt die alte Geschichte von Klatsch und Tratsch, Seitenblicken, Intoleranz und Ausgrenzung, aber auch von Träumen, Magie und Hoffnung. Die teilweise märchenhaften Bilder der rosaroten Welt verteidigt der kleine Ludovic mit der Kinder eigenen Beharrlichkeit.

TV Movie 23/1997: Spielerisch jongliert Regisseur Alain Berliner mit Rollenverhalten, sexueller Identität und präpubertärem Coming-out. Immer wieder findet er überzeugende Metaphern, die die Sehnsüchte und Nöte seines kleinen Helden ausdrücken. Die Erwachsenen schneiden dabei schlecht ab. Ihre Moralvorstellungen und Rollenklischees hinterfragt dieser Film mit sanfter Ironie.

film-dienst 22/1997: Genau die Balance zwischen heiteren und ernsten Momenten haltende Inszenierung einer von Poesie und Menschlichkeit erfüllten Geschichte.

TV Today 23/1997: Rührend und amüsant, märchenhaft und doch sehr nah am Alltag. Ein großer "kleiner" Film!

Cinema 11/1997: Ein neunjähriger Knabe fühlt sich zum anderen Geschlecht berufen. Das klingt bitterernst, ist es auch - und zugleich von hinreißender Komik getragen.

TV Spielfilm 23/1997: Äußerst gelungene Betrachtung.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1997 MFA © 1998 Arthaus © 1994 - 2010 Dirk Jasper