Stella Does Tricks

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Stella Does Tricks
Titel England: Stella Does Tricks
Genre: Drama
Farbe, England, 1997

Kino Deutschland: 1997-11-06
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: Jugendfilm



Szenenfoto Die 15jährige Prostituierte Stelly versucht, dem Teufelskreis aus Haß, Liebe und Abhängigkeit zu ihrem Zuhälter Mr. Peters zu entfliehen.

Gepeinigt von Erinnerungen an ihre Kindheit in Glasgow, flüchtet die intelligente Stella immer öfter in Tagträume und Rachegedanken.

Als ihre beste Freundin von einem Vorstadt-Dealer verprügelt wird, entscheidet Stella, ihr Leben zu verändern.

Gemeinsam mit ihrem neuen Freund, dem Junkie Eddie, will Stella mit ihrer Vergangenheit brechen und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen ...


SzenenfotoDarsteller: Kelly MacDonald (Stella), James Bolam (Mr. Peters), Hans Matheson (Eddie), Ewan Stewart (McGuire), Andy Serkis (Fitz), Joyce Henderson (Tante Aileen), Suzanne Maddock (Carol), Richard Syms (Donald)

Regie: Coky Giedroyc

Stab: • Produzenten: Adam Barker für Compulsive Films / Sidewalk Production • Drehbuch: A. L. Kennedy • Vorlage: - • Filmmusik: Nick Bicat • Kamera: Barry Ackroyd • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Budge Tremlett • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 22/1997: Mit dokumentarischer Genauigkeit "britischer" Schule beobachtet der Debütfilm die harte, widersprüchliche Existenz des Mädchens, gewinnt über ihre Erinnerungen und Fantasien aber auch wieder eine Distanz jenseits von ideologischen Positionen. Die eindrucksvolle Leistung der Hauptdarstellerin trägt zusätzlich zur Glaubwürdigkeit des Films bei.

TV Movie 23/1997: Vor dem Hintergrund eines tristen England erzählt Coky Giedroycs Spielfilmdebüt die Geschichte einer sozialen Außenseiterin - ohne dabei jemals mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Eindrucksvoll mischt sich dokumentarische Härte mit einfühlsamer Fiktion und erzählerischer Wucht. Aus einer durchweg guten Besetzung ragt "Trainspotting"-Entdeckung Kelly MacDonald heraus, die ihre Rolle mit viel Charme, Kraft und Romantik ausstattet.

TV Spielfilm 23/1997: Vorwitzig ist sie (Kelly Macdonald) auch als schulpflichtiges Freudenmädchen Stella in Coky Giedroyc' ungewöhnlicher, aber sehr sehenswerter Teeniestory, die sehr einfallsreich mit Rückblenden und Wunschträumen umgeht.

Cinema 11/1997: So öde wie ein Quickie am Straßenstrich; die traurige, aber wenig aufschlußreiche Moritat der Hure Stella, die unter ihrem Zuhälter, ihrem Vater und ihrem Junkie-Freund leidet.

TV Today 23/1997: Herbe Story, rauh verpackt. Sozialrealismus weitab von Tony Blairs "New England"-Sonntagsreden.

Dirk Jasper FilmLexikon
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