Sieben Jahre in Tibet

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Sieben Jahre in Tibet
Titel USA: Seven Years In Tibet
Genre: Abenteuer
Farbe, USA, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-11-13
Laufzeit Kino: 136 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-20. KW
Laufzeit Video: 130 Minuten
Anbieter: Starlight


Szenenfoto Im Herbst des Jahres 1939 machen sich der berühmte österreichische Bergsteiger Heinrich Harrer und sein Landsmann Peter Aufschnaiter auf den Weg zum Nanga Parbat, einem der höchsten Berger im Himalaya.

Zu diesem Zeitpunkt ist Harrer nur von einem Wunsch beseelt: Ansehen und Ehre, die ihm die Bezwingung des Gipfels verspricht. Aber der Traum von ruhmreichen Höhen endet für Harrer jäh auf dem harten Boden der Realität.

Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen und bald schon werden die beiden Bergsteiger von den Briten gefangen genommen und in ein Lager interniert. Doch ihnen gelingt die Flucht.

Zwei qualvolle Jahre irren sie im Himalaya umher und erreichen schließlich - am Ende ihrer Kräfte - die geheimnisvolle, verbotene Stadt Lhasa in Tibet. Dort finden sie Zuflucht und Harrer wird der Lehrer des jungen Dalai Lama.

Während er ihn in Englisch und Geografie unterrichtet und ihm die westliche Kultur erklärt, wird er selbst zum Schüler seines Zöglings und lernt, die Welt durch dessen Augen zu sehen. zwischen den beiden isoliert lebenden Menschen entwickelt sich eine tiefe, unerschütterliche Freundschaft.

Und in dem ehrgeizigen Held von einst hat sich die Wandlung zur Selbstlosigkeit vollendet, die vor über sieben Jahren auf dem Weg nach Lhasa begann ...


SzenenfotoDarsteller: Brad Pitt (Heinrich Harrer), David Thewlis (Peter Aufschnaiter), B. D. Wong (Ngawang Jigme), Mako (Tsarong), Danny Denzongpa (Regent von Tibet), Jetsun Pema (Mutter des Dalai Lama), Jamyang Wangchuk (Dalai Lama)

Regie: Jean Jaques Annaud

Stab: • Produzenten: Jean Jaques Annaud, Iain Smith, John H. Williams für Reperage / Vanguard / Applecross • Drehbuch: Becky Johnston • Vorlage: Memoiren von Heinrich Harrer • Buch zum Film: "Sieben Jahre in Tibet" von Jean-Jacques Annaud, Becky Johnston, Laurence Chollet • Musik: John Williams • Kamera: Robert Fraisse • Spezialeffekte: - • Ausstattung: At Hoang • Schnitt: Noelle Boisson • Kostüme: Enrico Sabbatini • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

TV Movie 23/1997: Ob Brad Pitt für die Rolle zu schön ist? Das muß jeder selbst entscheiden. Ob es ihm gelingt, die emotionale Läuterung eines Egozentrikers zu vermitteln? Bedingt. Aber Annaud fasziniert gekonnt mit einer Mischung aus kühl-distanziertem Bilderepos und intimen Momenten einer ungewöhnlichen Freundschaft und Selbstfindung.

film-dienst 23/1997: Ausuferndes exotisches Star-Epos, das die Wandlung Harrers vom arroganten Egoisten zum Menschenfreund beschreiben will, darüber aber die Chance zu historischer und spiritueller Vertiefung verpaßt. Eindrucksvolle Landschaftspanoramen sind das Beste, was der Film zu geben vermag.

TV-Today 23/1997: Das originelle Epos kommt ohne Oberlehrer-Gehabe und optische Protzerei daher: Große Bilder und kleine Gesten verschmelzen zu einem anrührenden, aufregenden Film.

TV Spielfilm 23/1997: Tolle Bilder, wahre Geschichte, echte Menschen: "Großes Kino" ohne Trick- und Actionorgien.

Cinema 11/1997: Eine wahre Geschichte, wahrhaft grandios verfilmt: Jean-Jacques Annauds Epos über Heinrich Harrers Freundschaft zum jungen Dalai Lama.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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