Zwei Männer werden mit der Ermordung des
erfolgreichen Hollywood-Produzenten Mike Max beauftragt, der mit
spektakulären Actionthrillern Karriere gemacht
hat.
Den Killern gelingt es, ihn zu entführen, und seine Frau Paige, die gerade drauf und dran ist, ihn zu verlassen, wird in ihrem luxuriösen Haus über Handy zur Ohrenzeugin der Tat. Am nächsten Tag werden die Kidnapper unter einem Autobahnkreuz tot aufgefunden, Mike Max aber ist verschwunden.
Der frühere NASA-Wissenschaftler Ray Bering beobachtet zufällig einen Teil des Tathergangs auf dem Überwachungsbildschirm eines Geheimlabors, das er für das FBI im Griffith Park Observatory eingerichtet hat. Dort arbeitet er an der Entwicklung eines Systems, das eine Kontrolle der alltäglichen Gewalt erleichtern soll.
Wer hält den Schlüssel für das Rätsel in der Hand, das mit einer Gewalttat begann und unaufhaltsam weitere Personen in seinen Bann zieht?
Ist es Ray Bering, der eine umfangreiche eMail auf Mikes Computer gespielt hatte, die vielleicht Aufschluß gibt über das geheime FBI-Programm? Oder ist es Cat, die attraktive
Stuntfrau, die in Mikes gewalttätigen Filmen ihr Leben
riskiert hat und sich nun während der Ermittlungen in Doc
Block verliebt? Darsteller: Bill Pullman (Mike Max),
Andie MacDowell
(Paige Stockard), Gabriel Byrne (Ray Bering),
Loren Dean (Doc Block), Traci Lind (Cat), Daniel Benzali (Brice
Phelps), K. Todd Freeman (Six)
Regie: Wim Wenders Stab: • Produzenten: Deepak Nayar, Wim Wenders, Nicholas Klein für Road Movies / Ciby 2000 • Drehbuch: Nicholas Klein • Vorlage: Geschichte von Nicholas Klein, Wim Wenders • Filmmusik: - • Kamera: Pascal Rabaud • Spezialeffekte: Gary d'Amico • Ausstattung: Patricia Norris • Schnitt: Peter Przygodda • Kostüme: Maurizio Bizzarri • Make Up: Katharina Hirsch • Ton: Jim Stuebe • Toneffektschnitt: - • Stunts: Chris Howell (Koordination) • Foto: Regisseur und Hauptdarsteller
während der Dreharbeiten Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Am Ende der Gewalt" ist ein faszinierend komplexes, verführerisches Puzzle über Gewalt und Liebe. Ein spannender Film voller Schönheit und Sinnlichkeit, mit pointierten Dialogen, gelassenem Humor, ironischen Anspielungen auf klassische Hollywood-Genres - und mit hervorragenden Schauspielern. Ein Wenders auf der Höhe seiner Kunst.
Bemerkungen
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Zwei Männer werden mit der Ermordung des
erfolgreichen Hollywood-Produzenten Mike Max beauftragt, der mit
spektakulären Actionthrillern Karriere gemacht
hat.
Detective Doc Block
beginnt mit der Untersuchung des Falles und stellt eine erste
Hypothese auf: Mike Max wurde entführt, doch er konnte sich
befreien, brachte die Killer um und tauchte unter.
Die Aufnahmen, die
er von dem Verbrechen mitschneiden kann, sind seltsam undeutlich,
lückenhaft und schwer zu interpretieren. Doch während er
im Lauf der Zeit die verschwommenen Bilder rekonstruiert,
vergrößert und dabei versteht, dass er Zeuge eines
versuchten und eines vollendeten Mordes wurde, begreift er auch,
dass er selbst observiert wird.
Ist es Mike Max,
der nach dem Anschlag auf seine Person untertaucht und aus
selbstgewählter Distanz sein altes Leben, seine schöne
Frau und seine frühere Macht beobachtet?
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst
24/1997: Eine komplexe Schilderung des Filmemachens, die eine
komplizierte Verschwörungstheorie mit der individuellen
Sinnkrise des Protagonisten verbindet. Dabei steht die
zivilisationskritische Botschaft überdeutlich im Vordergrund
und droht, die geglückten Momente des Films zu
überdecken. Nach wie vor ist Wim Wenders ein authentischer
Visionär des Kinos, der hier jedoch in der Unausgewogenheit
epischer und dramatischer Momente seine Handschrift zu verlieren
droht.
Bemerkungen