"The Game" - ist es bloß ein Kinderspiel, ein Spiel ohne Grenzen oder eine grenzenlose Verschwörung?
Das fragt sich auch Multimillionär Nicholas van Orton, der von seinem Bruder Conrad die Eintrittskarte für das mysteriöse Spiel geschenkt bekommt. Van Orton zögert zunächst, dann läßt er sich doch darauf ein.
Aber schon bald muß der seriöse Geschäftsmann feststellen: "The Game" ist kein Spiel, bei dem der Spieler die Entscheidungen fällt. Nicht er bewegt die Figuren über das Brett, sondern er selber ist die Figur, die bewegt wird - und zwar mit zunehmender Geschwindigkeit!
Wohin wird ihn das Spiel treiben? Stück für Stück gerät die Ordnung in Van Ortons Leben aus dem Gleichgewicht.
Erst verliert er die Kontrolle, dann seinen Besitz, und schließlich rennt er nur noch um sein Leben. Kann er noch schneller laufen und sich so vielleicht retten?
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Filmkritik von Carola Gruber
Dirk Jasper FilmLexikon: "The Game" ist ein dunkler, bedrohlicher Thriller über den Verlust der materiellen und sozialen Sicherheiten - von David Fincher, dem Regisseur von "Sieben".
film-dienst 23/1997: Unter formalen Gesichtspunkten betrachtet, ist der ebenso rasante wie spannende Film ein im visuellen Design und in der Überraschungsdramaturgie konsequent entwickeltes, kunstvoll stilisiertes Stück Erlebniskino. Fragwürdig wird er dort, wo er distanzlos die Manipulation und Fremdbestimmung eines Menschen legitimiert und dies abschließend sogar als drastische Möglichkeit einer therapeutischen "Heilung" ausgibt.
Daily News, New York: The Game ist wie ein Spaziergang auf Stacheldraht. Der Film entbüllt die düstersten Abgründe der menschlichen Natur.
Bild: Gruseliger, als ein Alptraum erlaubt - der Film des Jahres!