Im August 1943 wird die Maschine des US-Fliegeroffiziers Joseph Ryan über Italien abgeschossen. Man steckt den tollkühnen Colonel in ein Kriegsgefangenenlager, in dem bereits 600 anglo-amerikanische Soldaten kaserniert sind und der sture Britenmajor Fincham das Wort führt.
Mit einer gehörigen Portion Schlitzohrigkeit und Durchsetzungsvermögen bringt Ryan den verschwitzten und verlausten Haufen wieder auf Vordermann und legt sich kampflustig mit dem italienischen Lagerkommandeur Battaglia an.
Nach der italienischen Kapitulation gelingt den Gefangenen die Flucht aus dem unbewachten Lager. Mit Hilfe eines erbeuteten Eisenbahnzugs versuchen sie, die Schweizer Grenze zu erreichen.
Es beginnt eine spannende und nervenaufreibende Verfolgungsjagd über die Schienen, quer durch das streng bewachte, von deutschen Kontrollposten durchzogene Mittelitalien.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mark Robson inszenierte das prominent besetzte, aufwendige Kriegsabenteuer in Hollywood-Manier im Jahre 1964. Die hochdramatische, spannungsreiche Fluchtgeschichte pendelt zwischen packender Action und auflockerndem Humor. Frank Sinatra in deutscher Wehrmachtsuniform ist ebenso eine Sehenswürdigkeit wie die junge Raffaella Carra, die später das Fach wechselte und das italienische Fernsehpublikum mit ihren rasanten Showsendungen unterhielt.
Lexikon des internationalen Films: Mit großem Aufwand auf Hochspannung getrimmtes Fluchtabenteuer, die das Kriegsgeschehen zum hollywoodüblichen Heldensport, zwischen Lustspielklamauk und Blutbad, verfälscht.