Der homosexuelle Sohn eines bekannten Geschäftsmannes ist ermordet worden. Detektiv Joe Leland soll den Fall aufklären.
Bei seinen Recherchen sticht er in ein Wespennest aus Korruption, Heuchelei und Opportunismus. Durch sein beharrliches Vorgehen zieht er sich die Feindschaft seiner Vorgesetzten, der Politiker und auch seiner bestechlichen Kollegen zu.
Am Ende sieht sich Leland gezwungen, den Polizeidienst zu quittieren, um auf eigene Faust den Fall abzuschließen.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Der Detektiv" - nach dem Roman-Bestseller "The Detective" von Roderick Thorpe - verbindet Ereignisse im Berufs- und Privatleben eines an Chandlers Philip Marlowe erinnernden New Yorker Detektivs. Leland, von Frank Sinatra hervorragend dargestellt, hat nicht nur einen komplizierten Mordfall aufzuklären, er muß auch mit dem privaten Problem seiner nymphoman veranlagten Ehefrau fertigwerden. Sein Gerechtigkeitsgefühl und sein Sinn für Toleranz stehen dabei der eigenen Karriere ständig im Wege. Angenehm fällt auf, dass die heiklen Themen Nymphomanie und Homosexualität in keiner Phase spekulativ ausgeschlachtet werden. Durch ein intelligentes Drehbuch, eine spannende Handlung und sozialkritische Akzente - korrupte Polizei, gewissenlose Politiker, bigotte Moral - hebt sich "Der Detektiv" vom Durchschnitts-Krimi ab.
Lexikon des internationalen Films: Durchschnittlicher US-Krimi mit gesellschaftskritischen Ansätzen, die durch ein überfrachtetes, zu konstruiertes Drehbuch wieder verspielt werden.