... und nicht als ein Fremder

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: ... und nicht als ein Fremder
Titel USA: Not As A Stranger
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1955, FSK 16

Kino Deutschland: 1955-10-28
Laufzeit Kino: 136 Minuten
Kinoverleih D:



Szenenfoto Lucas Marsh, Sohn armer Eltern, hat nur ein Ziel: er will Arzt werden. Zu Beginn des Studiums droht sein Traum zu Ende zu sein, ehe er begonnen hat - er kann die Studiengebühren nicht aufbringen.

Auch sein Freund und Kommilitone Alfred Boone weiß keine Ausweg. Doch durch die Heirat mit der wohlhabenden Krankenschwester Kristina erreicht der Besessene sein Ziel.

Bei dem Landarzt Dr. Runkleman, einem Mediziner von altem Schrot und Korn, findet er eine erste Stellung. Der erfahrene Mann wächst ihm ans Herz, aber Gefühle erlaubt sich Lucas nicht.

Auf der Suche nach beruflicher Perfektion bleiben die Menschen auf der Strecke - auch seine Frau, die ihn verläßt.

Erst als durch seinen Fehler der schwer herzkranke Runkleman auf dem Operationstisch stirbt, findet er zu Bescheidenheit, Menschlichkeit - und zu Kristina - zurück.


SzenenfotoDarsteller: Olivia de Havilland (Kristina Hedvigson), Robert Mitchum (Lucas March), Charles Bickford (Dr. Runkleman), Frank Sinatra (Alfred Boone), Gloria Grahame (Harriet Lang), Broderick Crawford (Dr. Aarons), Lon Chaney (Job Marsh), Lee Marvin (Brundage)

Regie: Stanley Kramer

Stab: • Produzenten: Stanley Kramer für Stanley Kramer Pictures Corp. • Drehbuch: Edna Anhalt, Edward Anhalt • Vorlage: Roman "... und nicht als ein Fremder" von Morton Thompson • Filmmusik: George Antheil • Kamera: Franz Planer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Frederic Knudtson • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Watson Jones • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des Internationalen Films: Ein sehr breit angelegtes melodramatisches Lebens- und Charakterbild, das respektvoll und unmißverständlich ärztliches Ethos und Respekt vor dem Menschen betont. Eindrucksvoll gespielt, dicht und spannend inszeniert, baut der Film jedoch seinerseits das positive Bild eines Übermenschen auf, wobei vor allem die kraß patriarchalische Darstellung der Geschlechterrolle die fortschrittlich gemeinte Botschaft torpediert.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1955 für Watson Jones (Ton).


SzenenfotoBemerkungen

Mit der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von Morton Thompson gab der erfolgreiche Produzent Stanley Kramer sein Regiedebüt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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