Zwischen zwölf und drei

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Zwischen zwölf und drei
Titel USA: From Noon Till Three
Genre: Western-Komödie
Farbe, USA, 1975, FSK 16

Kino Deutschland: 1976-08-13
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D:



Szenenfoto Der hartgesottene Gangster Graham Dorsey ist wahrlich kein Held, sondern eher ein Nichtsnutz, der mit seiner Bande einen großen Coup plant, um sich endgültig zu sanieren. Doch vor dem Banküberfall lernt er die schöne, aristokratische Witwe Amanda Starbuck kennen und lieben - und schon ist es vorbei mit dem Bandengeschäft. Graham lebt fortan bei Amanda, er läßt sich verwöhnen, raucht die dicken Zigarren des verstorbenen Mr. Starbuck und fühlt sich nicht nur im Frack, sondern auch im Bett des Dahingeschiedenen sichtlich wohl.

Eines Tages aber muß Graham fliehen und wird angeblich erschossen. Für die Nachbarn eine eher erfreuliche Nachricht, denn die hatten es ohnehin nicht gerne gesehen, dass die schöne Witwe mit einem Mann unter einem Dach lebte. Amanda jedoch reitet nun in die Stadt - und gesteht öffentlich ihre Liebe zu Graham.

Alle sind gerührt, ein findiger Journalist macht daraus die große Love-Story. Die Farm, wo sich der Bandit und die Witwe einst geliebt hatten, wird zu einem Wallfahrtsort. Die vitale Amanda schreibt gar ein Buch und verschweigt darin nichts.

Doch eines Tages taucht der Geliebte wieder auf - springlebendig, denn ein anderer wurde an seiner Stelle erschossen. Aber nicht nur Amanda erkennt ihn nicht mehr; wo immer sich Graham auch als Geliebter der schönen Witwe vorstellt - keiner glaubt es ihm, und niemand will ihn haben.

So rutscht der Bösewicht von einst von einer Lächerlichkeit in die andere. Er wird verhöhnt und muß sich allerorten prügeln. Selbst der letzte Besuch bei seiner Amanda verläuft alles andere als erfolgreich ...


SzenenfotoDarsteller: Charles Bronson (Graham Dorsey), Jill Ireland (Amanda Starbuck), Douglas V. Fowley (Buck Bowers), Stan Haze (Ape), Damon Douglas (Boy), Hector Morales (Mexican), Bert Williams (Sheriff), William Lanteau (Reverend Cabot)

Regie: Frank D. Gilroy

Stab: • Produzenten: Mike J. Frankovich für Frankovich-Self Production • Drehbuch: Frank D. Gilroy • Vorlage: Roman "Zwischen zwölf und drei" von Frank D. Gilroy • Filmmusik: Elmer Bernstein • Kamera: Lucien Ballard • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Robert Clatworthy • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Zum Teil recht geschickte und amüsante Westernparodie, die durch starke Längen und unnötig drastische Dialoge jedoch an Wirkung verliert.


SzenenfotoBemerkungen

Der US-Schriftsteller Frank D. Gilroy gewann den "Pulitzer-Preis" für sein Stück "The Subject Was Roses". 1970 stellte er mit "Verzweifelte Menschen" sein Regiedebüt vor. Sein nächster Film war die Westernkomödie "Zwischen zwölf und drei", die er nach seinem gleichnamigen Roman drehte. Gilroy schrieb auch das Drehbuch.

Dirk Jasper FilmLexikon
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