Die Tür mit den sieben Schlössern

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Hintergrund • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Die Tür mit den sieben Schlössern
Titel Frankreich: La porte aux sept serrures
Titel USA: The Door with Seven Locks
Titel Spanien: La puerta de las siete cerraduras
Genre: Krimi
Schwarzweiß, Deutschland, Frankreich, 1962

Kino USA: -
Kino Deutschland: 22. Juli 1962
Laufzeit Kino: 94:32 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: ja
Laufzeit DVD/Video: 91 Minuten


Inhalt Eine erste Spur zur Aufklärung einer mysteriösen Mordserie führen Inspektor Dick Martin von Scotland Yard und seinen Assistenten Holms zum Schloss des verstorbenen Lord Selford.

Dieser hat vor seinem Tod sieben Freunden je einen Schlüssel anvertraut, die zu einer Tür passen, hinter der das riesige Familienvermögen verborgen ist. Erst am Tag seiner Volljährigkeit soll Selfords Sohn das Erbe übernehmen. Doch bald stellt sich heraus, dass der Sohn nicht mehr lebt.

Nächstfolgende Erbin ist Lord Selfords hübsche Nichte Sybil Lansdown. Als auch sie bedroht wird, greift Inspektor Martin im letzten Moment ein. Er kann die Pläne von Lord Selfords Leibarzt Dr. Staletti durchkreuzen, der mit Hilfe eines von ihm manipulierten Menschenaffen die Morde begangen hat.

Als Martin alle Schlüssel beisammen hat, kann er die Tür zur Familiengruft öffnen, die aber nicht nur den Schatz, sondern auch ein grauenvolles Geheimnis birgt.


Darsteller & Stab Darsteller: Heinz Drache (Inspektor Dick Martin), Eddi Arent (Kriminalassistent Holmes), Sabina Sesselmann (Sybil Lansdown), Hans Nielsen (Mr. Haveloc), Gisela Uhlen (Emely Cody), Werner Peters (Bertram Cody), Pinkas Braun (Dr. Staletti), Klaus Kinski (Pheeny), Siegfried Schürenberg (Sir John), Jan Hendriks (Tom Crawler), Friedrich Joloff (Hausmeister Burt), Ady Berber (Giacco), Arthur Schilski (Peter Livingston), Hector Hecht (Bobby), Eva Ebner (Stimme der Ansagerin am Flughafen), Alfred Vohrer (Stimme des Ansagers am Flughafen)

Stab:Regie: Alfred Vohrer • Produzenten: Preben Philipsen, Horst Wendlandt für Rialto Film / Jacques Leitienne für Les Films Jacques Leitienne • Drehbuch: Johannes Kai (= Dr. Hanns Wiedemann), Harald Giertz-Petersson • Vorlage: Roman "Die Tür mit den sieben Schlössern" von Edgar Wallace • Filmmusik: Peter Thomas • Kamera: Karl Löb • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Helmut Nentwig, Siegfried Mews • Schnitt: Carl-Otto Bartning • Kostüme: Anneliese Ludwig • Make Up: Heinz Stamm, Jupp Paschke • Ton: Bernhard Reichers • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Bewährte Besetzung in der spannenden Verfilmung eines Edgar Wallace-Krimis: Auf der Jagd nach einer riesigen Erbschaft bringen sich die Erbschleicher gegenseitig um. Alfred Vohrer lieferte mit Die Tür mit den sieben Schlössern seine zweite Regiearbeit für die erfolgreiche Edgar Wallace-Reihe der Berliner Rialto Film ab. Gleichzeitig war es die zehnte Edgar Wallace-Verfilmung unter Produzent Horst Wendlandt. Für Heinz Drache war die Krimireihe der Höhepunkt seiner Karriere. Siebenmal spielte er mit und wurde zum Inbegriff des Wallace-Inspektors.

Joachim Kramp in "Hallo! Hier spricht Edgar Wallace": Merkwürdigerweise verschleppte Regisseur Vohrer das Tempo der Geschichte; er fand nicht den Rhythmus, der seinen ersten Wallace, Die toten Augen von London, so ausgezeichnet hatte. Dieser Krimi ist - neben der Seltsamen Gräfin und dem Gorilla von Soho - zu den drei schlechtesten Rialto-Wallace überhaupt zu zählen.

Lexikon des Horror-Films: Das Drehbuch gestaltete das Autorenteam Wirr & Warr; den Burschen vom altverdienten Scotland Yard kommt außerdem Inspektor Zufall zu oft zu Hilfe. Standard-Unterhaltung, in ihren besten Momenten von unfreiwilliger Komik.

Lexikon des internationalen Films: Standard-Unterhaltung, in ihren besten Momenten von unfreiwilliger Komik.

Rhein-Zeitung 18./19. Mai 1998: Spannender Edgar Wallace-Krimi von Alfred Vohrer.


Hintergrund Gedreht wurde vom 26. Februar 1962 bis zum 30. März 1962. Die Außenaufnahmen fanden in Berlin-Tempelhof und Berlin-Pfaueninsel statt. Die Innenaufnahmen wurden im UFA-Atelier in Berlin-Tempelhof gedreht.

Die Uraufführung fand am 19. Juni 1962 im Europa-Palast in Frankfurt am Main statt.

Die Mitwirkung der französische Produktionsfirma Les Films Jacques Leitienne beschränkt sich auf die Beteiligung an den Produktionskosten, deshalb ist dieser Film bei der FSK auch als rein deutsche Produktion aufgelistet.

Der in vielen Quellen als Darsteller genannte Albert Bessler spielt in diesem Film nachweislich nicht mit.

Die starken Kürzungen dieses Films sind ausschließlich auf das ZDF zurückzuführen, das diesen Film am 23. Oktober 1967 ausstrahlte. dass diese Fassung allerdings immer noch im Umlauf ist und selbst auf der Kaufkassette enthalten ist, ist schwer nachvollziehbar.

Filmplakat
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