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"Alien 4 - Die Wiedergeburt" ist der Versuch eine Filmreihe wiederzubeleben, die man besser in Frieden hätte Ruhen lassen. Elleb Ripley alias Sigourney Weaver wurde aus Blutproben, die leider schon mit Aliengenen verseucht wurden, neu geklont. Ein paar gewissenlose Wissenschaftler und Militärs hoffen immer noch auf die ultimative, biologische Waffe in Form von ein paar handzahmen Aliens. Aber leider haben sie die Rechnung ohne die Aliens gemacht. Denn diese lassen sich dies nicht lange bitten und eröffnen die Jagd auf die Besatzung. Wer die ersten Teile gesehen hat, kennt das nachfolgende eigentlich schon, denn etwas Neues ist dem Regisseur Jean Pierre Jeunet nicht eingefallen. Die Charaktere wurden allerdings noch schwächer als im ersten Teil gezeichnet. Ripley hat dabei das Glück, dass sie eine "alte Bekannte" ist. Die anderen sind eigentlich nur als Alienfutter oder Lachnummer (oder beides) mit dabei. Besonders undankbar ist dabei die Rolle von Winona Ryder. Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel verraten, denn ansehen kann man sich den Film dennoch. Vor allem Mrs. Weaver ist wieder erstklassig. Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren die vielen Splatterszenen. Die ersten Teile schafften es Spannung und Grusel auch ohne Detailaufnahmen zu verbreiten. Außerdem fehlte mir die klaustrophische Stimmung. Dafür wirkten einige Szenen in denen das Alien "vermenschlicht" dargestellt wurden, wiederum eher lächerlich. Die SFX und die Kulissen entsprechen dem momentanen Standard und sind nicht besonders aufgregend. Die Kameraführung ist in Ordnung. Die Musik hätte nicht immer so dicke auftragen brauchen. Fazit: Enttäuschende Fortsetzung eines Klassikers
5 von 10 Predatoren
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