U-Turn - Kein Weg zurück

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: U-Turn - Kein Weg zurück
Titel USA: U-Turn
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1997

Kino Deutschland: 1998-04-23
Kino USA: 1997-10-03
Laufzeit Kino: 125 Minuten, FSK 18
Kinoverleih: Columbia Tristar

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1998-11-03
Laufzeit Video: 119 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 1998-11-17
Laufzeit DVD:
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Bobby Cooper fährt mit seinem Wagen über eine gottverlassene Landstraße. Es geht ihm gut. Und warum auch nicht? Schließlich ist er auf dem Weg nach Las Vegas und kann endlich seine Schulden bezahlen.

Russische Geldeintreiber waren ihm auf den Fersen. Doch all das liegt jetzt hinter ihm. Aber wie das Leben nun einmal so spielt, gerade wenn man denkt, man hat es geschafft, passiert etwas. Es ist schwer zu glauben, wozu ein kaputter Kühlerschlauch führen kann ...

Ein verzweifelter Mann und seine indianische Frau, die Hitze und eine Kleinstadt in Arizona verwickeln einen gestrandeten Spieler in ein tödliches Spiel um Lust, Wahnsinn und Geld.


SzenenfotoDarsteller: Sean Penn (Bobby Cooper), Jennifer Lopez (Grace McKenna), Nick Nolte (Jake McKenna), Powers Boothe (Sheriff Virgil Potter), Claire Danes (Jenny), Joaquin Phoenix (Toby N. Tyler), Billy Bob Thornton (Darrell), Jon Voight, Liv Tyler, Abraham Benrubi, Julie Hagerty, Bo Hopkins, Valery Nikolaev

Regie: Oliver Stone

Stab: • Produzenten: Dan Halsted, Clayton Townsend für Phoenix Pictures / Illusion / Clyde Is Hungry Film • Drehbuch: John Ridley • Vorlage: Roman "Stray Dogs" von John Ridley • Filmmusik: Ennio Morricone • Kamera: Robert Richardson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Victor Kempster • Schnitt: Hank Corwin, Thomas J. Nordberg • Kostüme: Beatrix Aruna Pasztor • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Oliver Stone hat ein beeindruckendes Schauspieler-Ensemble zusammengestellt, um seine verrückte, kleine Stadt zu bevölkern: Sean Penn, Nick Nolte, Jennifer Lopez, Claire Danes, Joaquin Phoenix, Billy Bob Thornton, Powers Boothe und Jon Voight. Entstanden ist ein provokanter, boshafter Thriller voller Sex, Mord, Betrug und schwarzem Humor.

Cinema 04/1998: Für zwei Stunden entsagt Oliver Stone der Politik und läßt Sean Penn in einem Wüstenkaff Schaden an Leib und Seele nehmen. So brutal wie witzig.

Spiegel Kultur 04/1998: Oliver Stones neuer Film ist wieder äußerst manisch amerikanisch.

TV Movie 09/1998: Nach Dreistündern voller Verschwörungstheorien ("JFK") gönnt Oliver Stone dem Zuschauer Ferien für Hintern und Hirn, aber nichts fürs Auge: Ständig springen, flimmern, verzerren sich die Bilder, die Schnitte kommen im Herzrhythmus. So läßt die Kamera Bobbys Pillenflashs, Angst, Geilheit und die Hitze hautnah mitfühlen. Der Abend mit "U-Turn" wird teuer: 12 Mark fürs Kino, 20 Mark für den Durst danach.

film-dienst 08/1998: Ein furios zusammengestückeltes Porträt aus den Fugen geratener Charaktere, das schamlos Fetzen aus Kino- und Literaturgeschichte ausbeutet und schließlich in dem schon genreüblichen Blutbad endet, ohne Belangvolles mitgeteilt zu haben.

TV Spielfilm 09/1998: Film noir mit einem glänzenden Sean Penn - aber Regie-Exzentriker Stone überzeugt gnadenlos.

TV Today 09/1998: Mit kräftigen Anleihen bei "Red Rock West" macht Oliver Stone die Biege - und läßt die Stars ins Leere laufen.

Die Woche 24.04.1998: Diese Mischung aus "Wenn der Postmann zweimal klingelt" und "Red Rock West" gewinnt dem Genre keine tief schürfenden neuen Erkenntnisse über die tödlichen Zusammenhänge von Hitze, Sex und Geld ab. Doch obwohl Stone auch bei diesem tendenziell amoralischen Thema nicht ohne zivilisationskritischen Mystizismus auskommt, gewährleisten die superben Leistungen seiner Akteure, die genügend ironische Distanz zu den bekannten Rollenklischees entwickeln, dass selbst eingefleischte Stone-Hasser bis zum angenehm überraschenden Ende aufs Feinste unterhalten werden.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1998 Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper