Unter Tausenden von Menschen mit Wünschen für eine gute Reise mit der Titanic" hat das Schicksal zwei ausgewählt, um in ihnen eine Leidenschaft zu wecken, die ihr Leben für immer verändern wird.
Rose DeWitt Bukater, eine 17jährige Amerikanerin vom Oberdeck, die unter den strengen Regeln und Erwartungen der edwardianischen Gesellschaft leidet, verliebt sich in einen Passagier des Zwischendecks, den jungen, frei gesinnten Jack Dawson.
Nachdem er ihr die Augen geöffnet hat für die Welt außerhalb ihres goldenen Käfigs, entfaltet die verbotene Liebe von Rose und Jack einen geheimnisvollen Zauber, der bis in unsere Gegenwart hineinreicht. Nichts auf der Welt wird sie je wieder trennen, nicht einmal so Unvorstellbares wie der Untergang der Titanic.
Ebenfalls an Bord dieses schwimmenden Mikrokosmos befinden sich der Millionenerbe Cal Hockley, mit dem Rose verlobt ist, und ihre Mutter Ruth DeWitt Bukater ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Dirk Jasper FilmLexikon: James Camerons "Titanic" ist eine epische, actiongeladene Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der unglückseligen Jungfernfahrt der "R.M.S. Titanic".
film-dienst 26/1997: Trotz einer fast manischen Fixierung auf eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion des Schiffes und seiner Interieurs sowie des gigantischen Aufwandes entstand mehr als ein Kostüm- und Katastrophenfilm: Der angenehm ruhige Rhythmus, teilweise herausragende Schauspieler sowie die kunstvolle Kameraarbeit lassen das Epos zu einer berührenden Love-Story werden.
TV Movie 01/1998: Nach 100 Minuten beginnt endlich das Inferno, und jetzt ist James Cameron ganz in seinem Element. Die spektakulär gefilmte Katastrophe lässt uns unmittelbar teilhaben an der Verzweiflung jener, die erlebten, was angeblich unmöglich war. Ein wahrer Triumph der Computertechnik.
TV Today 01/1998: Auch wenn seine Helden vielleicht einmal zu oft ums Überleben kämpfen müssen: James Cameron nutzt eine der symbolträchtigsten Katastrophen des Jahrhunderts als Hintergrund für eine der schönsten Romanzen des Jahrzehnts. Kate Winslet und Leonardo DiCaprio spielen sich wieder einmal in den Kreis der Oscar-Anwärter. Fazit: Ein emotionaler Luxusliner: Man lacht mit, man heult mit - und man friert mit.
Cinema 01/1998: Die monumentale Inszenierung eines modernen Mythos'.
Oscar ®
Oscar für 1997 für "Titanic" (Bester Film)
Oscar für 1997 für James Cameron (Regie)
Oscar für 1997 für Russell Carpenter (Kamera)
Oscar für 1997 für Conrad Buff, James Cameron, Richard A. Harris (Schnitt)
Oscar für 1997 für James Horner (Musik-Drama)
Oscar für 1997 für "My Heart Will Go On" (M: James Horner, T: Will Jennings, I: Celine Dion)
Oscar für 1997 für Peter Lamont (Ausstattung)
Oscar für 1997 für Deborah Lynn Scott (Kostüme)
Oscar für 1997 für Robert Legato, Mark Lasoff, Thomas L. Fisher, Michael Kanfer (Spezialeffekte)
Oscar für 1997 für Gary Rydstrom, Tom Johnson, Gary Summers, Mark Ulano (Ton)
Oscar für 1997 für Tom Bellfort, Christopher Boyes (Toneffektschnitt)
Oscar-Nominierung für 1997 für Kate Winslet (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1997 für Gloria Stuart (Nebendarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1997 für Tina Earnshaw, Greg Cannom, Simon Thompson (Make Up)